Erstellt am 23. September 2013, 22:43

Ritzing bereits in der „Pole Position“. Regionalliga Ost / Der SC Ritzing steht im Moment auf dem Relegationsplatz, noch zählt aber die Entwicklung der Mannschaft.

Torschütze. Philipp Vorraber (vorne) übersprang hier seinen Sollenauer Gegenspieler. Mit seinem Treffer zum 1:4 sorgte er für die endgültige Entscheidung.Schranz  |  NOEN, Schranz
Von Michael Heger

Der SC Ritzing schaffte mit dem 4:1-Auswärtserfolg in Sollenau den Sprung auf Platz zwei der Tabelle. Vor den Kickern vom Sonnensee rangieren nur noch die Amateure von Rekordmeister Rapid Wien, die in dieser Saison noch keine Niederlage hinnehmen mussten.

Beim SC Ritzing ist man derzeit natürlich sehr entspannt, konnte man doch die letzten vier Spiele allesamt gewinnen. Davor datierte das unglückliche 0:1 beim FAC, das ebenfalls fast einem Selbstfaller glich. Für viele Experten gehört der SCR genau dort hin, wo er jetzt steht, nämlich an die absolute Spitze der Tabelle. Bei den Ritzingern selbst ortet man jedenfalls noch viel Luft nach oben. Was für die Konkurrenz wie eine Drohung klingen muss, wird jedoch schlüssig erklärt.

„Wir starteten fast mit einem neuen Team“ 

Ritzing-Manager Robert Hochstaffl strahlt schon sehr große Zufriedenheit aus: „Die Mannschaft wächst langsam zusammen, da entsteht etwas. Wir sind sehr zufrieden.“

Trainer Fuad Djulic bremst ein bisschen: „Natürlich haben wir noch einen weiten Weg vor uns. In den letzten Spielen haben wir schon mehr Tore erzielt, aber wir sind im Sommer mit einer um mindestens 60 Prozent veränderten Truppe angetreten, wir brauchen noch Zeit. Einige Mechanismen in der Mannschaft funktionieren noch nicht so, wie sie sollten.“

Ausgeglichener Kader spricht für Ritzing

Auf jeden Fall ist das derzeitige Ritzing-Hoch kein Zufall und mit Sicherheit keine Eintagsfliege. Mit dem SC Ritzing ist mit Sicherheit zu rechnen, besonders wenn man bedenkt, dass zuletzt immer mindestens vier Spieler aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und Sperren bei den Spielen fehlten.

In Sollenau waren es mit Horst Freiberger und Mahmud Imamoglu nur noch zwei. Auch, oder gerade der starke und ausgeglichene Kader spricht für die Ritzing-Elf. Wohl dem, der Spieler wie Martin Steiner oder Denis Curic auf der Bank lassen kann. Für Trainer Fuad Djulic ist die berühmte Rotation kein Fremdwort.