Erstellt am 31. Oktober 2012, 00:00

Ritzing haderte mit dem Schiri. Regionalliga Ost / Nach der späten Niederlage gegen die Mattersburg Amateure fühlte sich Ritzing vom Schiri verschaukelt.

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Von Otto Gansrigler

RITZING - MATTERSBURG AMATEURE 1:2. Im ersten Abschnitt war aus Ritzinger Sicht noch alles in Ordnung. Die Spieler von Marek Kausich waren heiß auf das Derby. Vor allem die beiden Ex-Mattersburger Fabian Hoffmann und Nihat Güzel brannten auf ihren Einsatz. Der Drittplatzierte der laufenden Saison kam nicht wirklich gut ins Spiel. Das Schlusslicht aus Ritzing übernahm das Kommando. Die Mattersburger Offensive wurde geschickt aus dem Spiel genommen. Peter Brezik organisierte dabei seine Abwehr ausgezeichnet. In der Offensive wurden einige gute Akzente gesetzt. Dabei zeigten die Ritzinger teilweise Schwächen in der Defensive der Mattersburg Amateure auf. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite war es der junge Ritzinger Michael Reißner der seine Farben verdientermaßen in Front schoss.

„Ausschluss nicht  nachvollziehbar“

Nach dem Seitenwechsel wurde es zu einer regelrechten Rutschpartie. Der starke Regen war für beide Teams nicht gerade von Vorteil. Dann kam es zum Stein des Anstoßes. Schiedsrichter Helmut Pollak zeigte Michael Zeiner Gelb-Rot. „Das war erst das zweite Foul von Mike Zeiner. Zu meiner Verwunderung habe ich anschließend im Spielbericht des Schiedsrichters gelesen, dass Zeiner erst nach dem Ausgleich vom Platz gestellt wurde. Das ist aber unrichtig, denn dies passierte schon zwei Spielminuten vor Mattersburgs 1:1. Die gelb-rote Karte war überhart und die falschen Zeiten im Spielbericht sind für mich nicht nachvollziehbar“, so Ritzing-Teammanager Norbert Hofer. Als es dann auch noch einen Elfmeter gab, war das Maß voll: „Ein fragwürdiger Elfer, der verschossen wurde und dann noch ein Tor in der 96. Minute, ich habe mitgestoppt, brachten das Fass zum Überlaufen. Ich möchte mich hiermit bei Referee Pollak für meine Worte entschuldigen.“

In Ritzing hadert man mit den Wiener Schiri-Teams. „Ich will keinem etwas unterstellen, aber gegen die Admira, Sollenau und nun gegen Mattersburg gab es immer spielentscheidende Fehlpfiffe. Als wollte man uns hinter Simmering und Ostbahn halten.“ Schiri Pollak war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Abgeschirmt. Der Mattersburger Stürmer Ingo Klemen (vorne) behauptete in dieser Szene den Ball gegen Ritzing-Spieler Michael Zeiner (hinten).

Otto