Erstellt am 24. Juni 2015, 09:14

von David Hellmann

Robert Waltner neuer Oberpetersdorf-Coach. Nach dem Abgang von Hans Schöll holte Oberpetersdorf den ehemaligen Mattersburger Robert Waltner als Spielertrainer.

Ex-Bundesliga-Profi. Robert Waltner duellierte sich im Jahr 2009 noch mit den Besten Österreichs - hier im Dress des SV Mattersburg gegen Rapid Markus Katzer.  |  NOEN, Franz Baldauf

Der ehemalige SV Mattersburg-Stürmer Robert Waltner wird neuer Spielertrainer in Oberpetersdorf. Er beerbt somit Hans Schöll, der sich nach Saisonende dazu entschloss, sein Traineramt niederzulegen. Waltner, der von 2009 bis 2012 beim SVM engagiert war und in 68 Bundesligaeinsätzen 18 Tore erzielen konnte, war zuletzt in der ersten ungarischen Liga aktiv. Obendrein kann der 37-jährige Stürmer auf sechs Einsätze in der ungarischen Nationalmannschaft verweisen.

„Der erste Eindruck ist sehr positiv"

„Robert will in Österreich als Spielertrainer Fuß fassen und da haben wir natürlich zugeschlagen“, so ein zufriedener Oberpetersdorf-Obmann Erich Schöll über die Beweggründe. Beim Saisonabschluss am vergangenen Wochenende war Waltner zum ersten Mal in Oberpetersdorf anwesend. „Der erste Eindruck ist sehr positiv. Ich bin überzeugt, dass wir sowohl als Trainer als auch als Stürmer von ihm profitieren werden.“

Eingefädelt wurde der Deal übrigens von Loipersbach-Coach Lorandt Schuller, der Waltner schon jahrelang kennt und von dessen Ambitionen, nach Österreich zurückzukehren, Bescheid wusste.

Kaderumbruch steht bevor

Aber nicht nur auf der Trainerposition, sondern auch kadertechnisch hat sich in Oberpetersdorf kurz nach Saisonende schon einiges getan. Neben den bereits während der Meisterschaft entlassenen Leonardo Batista und Marko Jeremic werden auch Torhüter Fabian Zolles, Sebastian Berlakovich, Aleksandar Vasic und Michael Grassl den Verein verlassen. „Wir haben uns dazu entschlossen, ein wenig abzuspecken“, erklärt Schöll. Mit Verteidiger Stefan Decker, der aus Schwarzenbach kommt, kann man einen hingegen einen neuen Akteur begrüßen. Zudem steht man auch mit einem ungarischen Mittelfeldspieler kurz vor dem Abschluss.