Erstellt am 25. Juni 2014, 11:26

Safar fliegt für Ritzing. Regionalliga Ost / Mit Szabolcs Safar verpflichtete der SC Ritzing einen großen Namen des österreichischen Fußballs als neue Nummer eins.

Topzugang. Der SC Ritzing durfte sich bereits über die ersten Neulinge freuen. Einer davon ist Szabolcs Safar. Der routinierte Torhüter, der zuletzt beim Bundesligaabsteiger Wacker Innsbruck zwischen den Pfosten stand, ist ein echter Königstransfer. Foto: Otto Gansrigler  |  NOEN, Otto Gansrigler

Der SC Ritzing sorgt, wieder einmal, für Furore auf dem Transfermarkt. Der 39-jährige Ungar Szabolcs Safar wechselt von Bundesligist Wacker Innsbruck ins Mittelburgenland und soll mithelfen, in der nächsten Saison ganz vorne in der Regionalliga Ost mitzuspielen.

Safar, der 14 Spiele für das ungarische Nationalteam absolvierte, holte 2006 mit der Wiener Austria, für die er nicht weniger als sieben Jahre spielte, den österreichischen Meistertitel und gewann zwischen 2005 und 2009 viermal den ÖFB-Cup.

Abstieg beendete seine Zeit bei Wacker 

Seine Österreich-Karriere begann bei Austria Salzburg, Safar war trotz seines schon hohen Tormannalters einer der besten Torhüter der obersten heimischen Fußballliga. „Szabolcs ist nach wie vor topfit und wird uns sicher den nötigen Rückhalt geben und mit seiner großen Erfahrung sehr wertvoll für uns werden“, ist Manager Robert Hochstaffl voll des Lobes für seinen Neuzugang.

In Tirol wollte man den Vertrag des Ungarn, der drei Saisonen in Tirol tätig war, zwar verlängern, Safar lehnte aber ab und suchte eine neue Herausforderung. Durch die guten Kontakte zu Hochstaffl kam der Ritzing-Deal zustande.

Mit Safar als neuen Einser-Goalie überließ man in Ritzing auf dieser Position nichts dem Zufall. Die bisherige Nummer eins Paul Mayerhofer, der beim Verein bleiben soll, zeigte in der vergangenen Saison zwar sein großes Talent, auf die Klasse und Erfahrung eines Safar fehlt aber natürlich noch einiges.

Fazit: Die Verpflichtung des Routiniers ist mit Sicherheit ein echtes Ausrufezeichen – nicht nur in sportlicher Hinsicht.