Erstellt am 12. Februar 2016, 13:55

von Michael Heger

SC Ritzing gewinnt Freiberger-Prozess. Noch bevor die Frühjahrssaison für den SC Ritzing losging, feierte der Verein einen Sieg – und zwar vor Gericht.

Ex-Spieler Horst Freiberger hatte den SC Ritzing geklagt; der Ostligist aus dem Mittelburgenland gewann nun den Prozess.  |  NOEN, Michael Heger
Ex-Spieler Horst Freiberger hatte die Mittelburgenländer nach seinem Abschied im Sommer 2014 geklagt. Es ging um offene Forderungen des Spielers in Höhe von 76.000 Euro. Freiberger hatte behauptet, einen mündlichen Vertrag über weitere drei Jahre abgeschlossen zu haben.

Reiszner: „Gerechtigkeit hat am Ende gesiegt“

Im Sommer 2014 wirbelte der Abgang von Horst Freiberger und Michael Stanislaw sehr viel Staub auf. Besonders nachdem beide Spieler damit an die Öffentlichkeit gegangen waren. Das Arbeitsgericht wies in der Verhandlung vom 12. Februar 2016 die Klage von Freiberger nun vollinhaltlich zurück und verurteilte den jetzigen Wimpassing-Spieler zu einem Kostenersatz von 24.000 Euro.

Obmann Harald Reiszner zum Urteil: „Die Gerechtigkeit hat am Ende gesiegt. Wir haben immer gesagt, dass diese Vorhaltungen und Kampagnen von Herrn Freiberger haltlos sind und jeder Grundlage entbehren. Als Verein ist man anfänglich wehrlos, wenn jemand für falsche Behauptungen so eine Bühne bekommt.“

Die Klage von Freibergers Ex-Kollegen Michael Stanislaw (mittlerweile in der 2. Liga Mitte beim SC Bad Sauerbrunn tätig) läuft derweil noch. Nach dem Freiberger-Urteil rechnet man sich beim SC Ritzing nun große Chancen aus, auch dieses Verfahren zu gewinnen.