Erstellt am 24. Juli 2013, 00:00

Schnell unterwegs. Formel Renault / Der Steinberger Florian Janits testet derzeit in der 1,6-Liter-Klasse. Die Kartmeisterschaften dienen zu Trainingszwecken.

Nächster Schritt. Florian Janits testet in der Formel Renault. Es stehen noch acht Testtage am Programm.  |  NOEN
Von Didi Heger

MOTORSPORT / Der nächste Schritt des 15-jährigen Steinbergers Florian Janitsch in dessen Rennfahrer-Karriere scheint zu gelingen. Janits wechselte im heurigen Jahr in die Formel Renault, kommt mit den Autos seines Teams bestens zurecht und besticht immer häufiger mit tollen Rundenzeiten.

Kartrennen dienen nur noch als Training

Im heurigen Jahr ging Janits bislang viermal im Kartauto an den Start. „Wir haben allerdings kein Team mehr. Flo schraubt selbst an seinem Kart und am Wochenende helfe ich ihm dabei“, erzählt Günter Ackerl. Trotzdem fährt der Wirbelwind starke Ergebnisse ein. Nur in Rechnitz musste er sich mit Rang vier begnügen. „Damals haben wir ihn noch für die Junioren-Klasse gemeldet, aber Flo ist dafür schon zu schwer. Er hatte 9 Kilo Übergewicht an Bord“, erklärt Ackerl.

Daher wurde ein Wechsel in die Seniorenklasse notwendig. Dieser funktionierte aber einwandfrei. In allen drei Rennen, zu denen der Steinberger anreiste, landete er auf dem Podest. „Diese Rennen dienen nur noch dazu, um einen gewissen Rennrhythmus zu behalten, sie sind eigentlich reines Training“, ergänzt Ackerl.

Der Teamkollege wurde schon geschlagen

Das Hauptaugenmerk dient den Testtagen zur Formel Renault. Rennen darf Janits noch keine bestreiten, da er noch zu jung ist. Bei den Tests am Salzburg und Hungaro Ring gewöhnte sich Flo aber schnell ans höhere Tempo und beim zweiten Test in Salzburg ließ er seinen deutschen Teamkollegen, der schon zwei Jahre in der Formel fährt, um fünf Zehntel hinter sich. Daher verwundert es nicht, dass Teamchef Walter Lechner bislang sehr zufrieden mit dem Steinberger ist.