Erstellt am 20. November 2013, 23:59

von Christian Pöltl

SCO „unter Schock“. 2. Liga Mitte / Der SC Oberpullendorf bestätigte den Tschurndorfer und bisherigen Co-Trainer Rene Schock als neuen Chefcoach.

Unverändert. Christian Stibi wird entgegen erster Erwartungen dem SCO im Frühjahr weiterhin die Treue halten. Foto: Otto  |  NOEN, Otto
Von Christian Pöltl

Der SC Oberpullendorf steht unter „Schock“ – Rene Schock. Erich Reiterits, Obmann des SCO, bestätigte den bisherigen Co-Trainer und U23-Coach als neuen Hauptverantwortlichen der Bezirksvorstädter.

„Ich freue mich über das Vertrauen des Vereins, werde natürlich mein Bestes geben. Nun gilt es die Kaderzusammenstellung abzuwarten“, erklärt Schock seine ersten Intentionen.

„Wir wollen einmal Ruhe einkehren lassen“

Der Tschurndorfer wurde schon in den vergangenen Wochen seitens des Vereins als bevorzugte Lösung gehandelt. „Es freut mich, dass wir uns einigten. Die Spieler haben dies positiv aufgenommen“, erklärt Reiterits, um weiter anzuführen: „Am meisten freut mich allerdings, dass Didi Heger dem Verein weiterhin unterstützend erhalten bleibt.“

Nach einem neuen U23-Betreuer wird unterdessen noch gesucht. Bei der diesbezüglichen Suche bestehe aber keine Eile: „Wir wollen einmal Ruhe einkehren lassen. Wir werden eine geeignete Person finden, schließlich sind wir eine gute Adresse“, untermauert dies Reiterits.

Stibi bleibt Klub nach Aussprache erhalten

Auf dem Spielersektor werden entgegen ersten Befürchtungen große Abwanderungswellen eher ausbleiben. Auch Torhüter Christian Stibi wird dem Verein erhalten bleiben. „Wir haben uns ausgesprochen und auf einen Verbleib geeinigt“, so der Keeper gegenüber der BVZ.

Einzig U23-Spieler Manuel Lang dürfte den Verein höchstwahrscheinlich verlassen. Marcel Art und Rene Sturm werden von der U23 in die Kampfmannschaft aufrücken.

Außerdem sollen ein Stürmer, ein „gestandener Innenverteidiger“ , wie Sektionsleiter Michael Heger beschreibt, und ein aufstrebender Spieler aus der Region verpflichtet werden. Bei dem potenziellen Stürmer könnte es sich um Manuel Lämmermeyer, der schon während der Herbstsaison immer wieder mittrainierte, handeln.