Erstellt am 30. März 2016, 06:04

von Jochen Schütz

Sechs begehrte Bundesligaplätze. Nach der Reform in der Bundesliga stehen nun die Play-Off-Spiele um die letzten freien Plätze an.

Schwere Aufgabe. Harald Kocsis und seine Lackenbacher treffen im Play-Off auf den 2. Bundesliga Nord Meister KSV Wien II.  |  NOEN, BVZ

Der ÖSKB führte eine Reform zugunsten des österreichischen Spitzensports durch und löste die 1. Bundesliga und 2. Bundesligen der Herren auf. In Zukunft wird es unter der Superliga nur mehr zwei Bundesligen (West, Ost) geben. Diese werden dafür auf zwölf Vereine aufgestockt. Die restlichen Klubs der 2. Bundesliga müssen in die jeweiligen Landesligen absteigen.

„Als Burgenländer tut mir das natürlich schon ein wenig weh, aber als ÖSKB-Präsident bin ich für den Spitzensport verantwortlich. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Qualität in den Landesligen erhöht wird“, meinte ÖSKB-Präsident Ludwig Kocsis zur bevorstehenden Reformumsetzung. In der neuen Bundesliga Ost sind der Superliga-Absteiger Ritzing, der Verlierer der Superliga Relegation – Schlaining oder Wiener Linien – und die diesjährigen 1. Bundesliga-Vereine Loisdorf, St. Pölten, Kronlachner Wr. Neustadt und der BBSV Wien gesetzt. Nun sind noch sechs Plätze zu vergeben. Diese werden zwischen den sechs besten Vereinen der 2. Bundesliga Nord und Süd in einem Play-Off ausgespielt.

Dabei trifft der KSK Lackenbach auf den KSV Wien, Deutschkreutz auf Bad Erlach und Großwarasdorf auf Wessely Dämmtechnik 2. Somit könnten drei weitere burgenländische Vereine den Sprung in die neue Bundesliga schaffen oder müssen den Weg in die burgenländische Landesliga antreten.