Erstellt am 03. April 2013, 00:00

Selbst als Trainer gefeuert. Neuer Trainer / Obmann Andreas Rozsenich legte sein Traineramt mangels guter Ergebnisse zurück. Gerhard Pummer soll die Saison retten.

Gerhard Pummer kehrt nach Unterfrauenhaid zurück. Der Eltendorfer feierte mit dem SC schon einige Erfolge.  |  NOEN
Von Didi Heger

FUSSBALL / Aus drei mach eins. So lautet die Formel im Falle von Andreas Rozsenich. Der Unterfrauenhaider bekleidete zum Saisonstart die drei Ämter beim SC Ritzing/Unterfrauenhaid 1b. Jenes des Obmanns, des Trainers in Duett mit Gerhard Grath und als Spieler. Die Spielerkarriere endete schon im Laufe der Herbstsaison, jene des Trainers ist nun auch Geschichte. Denn Rozsenich „feuerte“ sich nach dem Spiel gegen Deutschkreutz selbst. Die Entscheidung fiel eigentlich schon nach dem Pilgersdorf-Spiel in Absprache mit Kompagnon Grath. Rozsenich sieht die Sache nüchtern: „Im Herbst hatten wir nicht genügend Spielermaterial, das war der Hauptgrund für die heutige Misere. Nun stimmt der Kader, die Ergebnisse aber trotz allem noch nicht. Daher bestand Handlungsbedarf.“

Somit musste überlegt werden, wer den Karren wieder flott bekommen könnte. Die Entscheidung fiel auf den Elterndorfer Gerhard Pummer. Dieser erbat sich eine kurze Bedenkzeit, konnte zu seinem Herzensverein schlussendlich aber nicht nein sagen.

„Gerhard braucht bei uns keine Eingewöhnungsphase, kennt den Hausbrauch. Er verfügt über viel Erfahrung und war hier auch schon sehr erfolgreich“, ist Rozsenich über die Verpflichtung erfreut. „Das Team hat Potenzial. Gerhard wird dieses besser ausschöpfen, als uns das gelungen ist.“

Dass die Chemie zwischen dem Südburgenländer und Unterfrauenhaid passt, bewies Pummer schon in seinen ersten beiden Amtszeiten. Auch die Situation ist für den erfahrenen Coach nicht neu. In seiner zweiten Amtszeit übernahm Pummer Unterfrauenhaid ebenfalls als Tabellenletzten und führte das Team zum sicheren Klassenerhalt. „Das war damals eine ganz andere Situation“, gibt sich der Rückkehrer bescheiden. „Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis und müssen in jedem Spiel voll auf die drei Punkte losgehen“, lautet Pummers Rezept.