Erstellt am 01. April 2014, 23:59

Spannend wie nie. 2. Liga Mitte / Der Abstiegskampf in der 2. Liga Mitte gestaltet sich so spannend wie noch nie. Sieben Teams scheinen gefährdet.

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Von Christian Pöltl

Unverhofft kommt oft – so rechneten Oberpullendorf und Lackenbach wohl zu Beginn der Frühjahrssaison keineswegs damit, noch mit dem Abstiegsgespenst in Berührung zu kommen. Nach vier gespielten Runden sieht die Situation nun anders aus. Sechs sowie sieben Punkte Vorsprung weisen die beiden Teams noch auf den unliebsamen 14. Rang auf, der mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Abstieg in die 1. Klasse gleichzusetzen ist.

Während die Trainer der beiden Teams auf Ruhe setzen – „wir dürfen uns nicht selbst zerfleischen“, betont etwa Oberpullendorfs Rene Schock – klammert man sich andernorts schon an den letzten Strohhalm. „Steigen drei ab, sind wir weg“, schilderte Loipersbachs Lorandt Schuller schon in der Vorwoche, fügt nun hinzu: „Nächste Woche haben wir gegen Hirm ein Finale. Verlieren wir, ist es aus.“  

Die nächsten Runden dürften Klarheit bringen. Warten doch etwa nächste Woche mit Kobersdorf gegen Lackenbach oder Hirm gegen Loipersbach zwei direkte Duelle. Darauf gastiert Hirm in Oberpullendorf, Antau in Draßmarkt.

Kämpferisch gibt man sich dennoch überall, zumal Teams wie Hirm und Kobersdorf nach den letzten Runden Lunte gerochen haben. „Spielen wir so weiter, steigen wir nicht ab“, ist auch Kobersdorfs Andy Friedl Optimist.

Wichtig. Draßmarkts Christian Gschirtz landete ebenso wie Kobersdorfs Detre Ivancsich einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Es dürfte bis zum Schluss gefightet werden. Pöltl