Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Spannender Schlager. FUSSBALL / Am kommenden Samstag steigt das Burgenlandliga- Bezirksduell zwischen dem SC Oberpullendorf und Horitschon.

VON OTTO GANSRIGLER

Am Samstag (15 Uhr) kommt es in dieser Saison erstmals zum Aufeinandertreffen des SC Oberpullendorf und des ASK Eco Puls Horitschon/Unterpetersdorf. Das Match steht unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen. Die Mannschaft aus dem Blaufränkischland um Trainer Hannes Marzi steht in der derzeitigen Tabelle der BVZ Burgenlandliga (das Nachtragsspiel Neubergs gegen Stinatz fand nach Redaktionsschluss statt) ganz oben. Die Truppe aus der Bezirkshauptstadt, die von Didi Heger betreut wird, gehört heuer zu den Nachzüglern. Aber bekanntlich haben Derbys immer eigene Gesetze. Eines ist klar: Beide Mannschaften sind auf einen vollen Erfolg aus. Horitschon will gewinnen, um sich an der Tabellenspitze festzusetzen. „Unser Ziel ist ganz klar, wir wollen die drei Punkte holen. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Es geht einfach darum, unsere Position in der Burgenlandligatabelle zu bestätigen. Da müssen wir nach dem Remis gegen Oberwart wieder gewinnen. Dass es sich dabei um das Derby handelt, ist Zufall“, meinte Hannes Marzi.

Beide Mannschaften  brauchen drei Punkte

 

Die Oberpullendorfer wiederum wollen ebenfalls den Dreipunkter. Es geht darum, den positiven Lauf fortzusetzen und vom Tabellenende wegzukommen. „Wir wollen uns so teuer, wie möglich verkaufen. Vielleicht können wir sie knacken, auch wenn derzeit nicht viel für uns spricht“, so Didi Heger. Es werden auf jeden Fall viele Augen auf das heurige erste Bezirksderby in der Burgenlandliga schauen. Für Spannung ist gesorgt.

Derzeit spricht die Derbybilanz für Horitschon. Die Marzi-Elf siegte bisher sechsmal und Oberpullendorf ging zweimal als Sieger vom Platz. Bisher gab es noch keine Punkteteilung. Aus Ritzing gibt es einen Daumendrücker für den SCO. Manuel Takacs, der Bruder von Oberpullendorf-Spieler Christian Takacs, meinte etwa: „Derbys haben immer eigene Gesetze. Ich hoffe, dass mein Bruder und seine Teamkollegen das bessere Ende für sich haben. Gegen Horitschon wird es aber sich nicht leicht.“

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