Erstellt am 28. Dezember 2011, 00:00

Spielerüberschuss schuld. NACHWUCHSFUSSBALL / Auf sportlichem Wege qualifiziert aber dennoch nicht dabei. Die U16 der SpG 2000 sagt für Eliteliga ab.

VON DIDI HEGER

Eigentlich lief alles nach Plan ab. Als BFV-Sekretär Klaus Weber seine provisorische Gruppeneinteilung Anfang Dezember versendete, schien die SpG 2000, als Meister der Gruppe Mitte B, in der Leistungsliga B mit den Südklubs aus Jennersdorf, Oberwart, Neuberg, Kirchfidisch und Stegersbach auf. Kurz vor Weihnachten erreichte die Nachwuchsverantwortlichen dann eine zweite Nachricht mit den fix eingeteilten Gruppen für das Frühjahr. Nur fehlte plötzlich die SpG 2000 in der Leistungsliga.

Die Schukovits-Truppe musste auf ihr Antreten verzichten, obwohl sowohl der Trainer, ein Großteil der Spieler, als auch Nachwuchsleiter Rainer Hack, die sportliche Herausforderung gerne in Angriff genommen hätten. Doch der Verstand siegte bei den Verantwortlichen in letzter Instanz über das Sportlerherz.

Einigen Spielern fehlte  die nötige Einsatzzeit

Das Problem war ein eher Ungewöhnliches für den U16-Bereich. Der Kader der SpG 2000 war einfach zu groß. Zählt man die Akademie-Spieler Manuel Wiedenhofer, Philipp Wessely und Dominik Schiefer, die im Herbst nur einmal zum Einsatz kamen, dazu, umfasst die Spielerdecke von Josef Schukovits stolze 26 Akteure. Zu viele für nur acht Meisterschaftsspiele. Daher kamen einige Spieler nur zu spärlichen Einsatzzeiten, was natürlich für Unzufriedenheit bei Spielern und Eltern führte. Ein gemeinsamer Konsens musste her. Dieser lautete letztendlich die Leistungsliga sausen zu lassen, die Jahrgangsjüngeren in der U16 einzusetzen und die Älteren bereits in die Kampf- und Reservemannschaften ihrer Vereine zu integrieren. Die weiten Anfahrtswege zu den Auswärtsspielen im Landessüden trugen ihr Übriges zur „sinnvollsten Lösung“ (O-Ton Rainer Hack) bei, die dem ehrgeizigen U16-Team jedoch nicht recht schmeckt.

TOP-THEMA