Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Starke Frauen-Exporte. UNSERE STARS / Drei mittelburgenländische Talente spielen für den FC SHT Südburgenland in der Damen-Bundesliga.

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VON JOCHEN SCHÜTZ

„Ich dachte, wir reden über Fußball“ sagte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß vor dem Bundesliga-Auftaktspiel Dortmund gegen Hamburg, als das Thema Frauen-WM zur Sprache kam. Mit diesem Spruch können die drei mittelburgenländischen Fußballerinnen Katharina Lang, Jennifer Pöltl und Teresa Kneisz gar nichts anfangen. Gemeinsam gehen sie für den FC SHT Südburgenland auf Punktejagd. In der höchsten österreichischen Spielklasse, der Frauen-Bundesliga, messen sie sich mit den besten österreichischen Mannschaften. Mit so mancher prominenten Spielerin durften sich die jungen Talente schon messen, wie etwa die brasilianische Weltmeisterin Marta. Zum größten Erfolg der sportlichen „Mädls“ gehört mit Sicherheit die Saison 2010/11, in der man am Ende den Vizemeistertitel einfahren konnte. In der laufenden Meisterschaft steht das junge Team auf dem dritten Tabellenplatz und möchte diesen auch bis Saisonende verteidigen.

KATHARINA LANG: Im Kindesalter spielte Kathi mit ihrem Vater Helmut und Bruder Manuel zu Hause im Garten, bevor sie mit neun Jahren ihre Fußballschuhe für den SC Oberpullendorf schnürte. Lang spielte von der U10 bis zur U16 in Oberpullendorf. In der letzten Saison holte sie mit den jetzigen Kampfmannschaftsspielern Florian und Tobias Szaffich sowie Christian Mörkl den Landesmeistertiel.

JENNIFER PÖLTL: Im Alter von neun Jahren begann Jenny bei der SpG Steinberg/Dörfl ihre steile Karriere. Schon dort ließ sie so einige Burschen am Fußballfeld alt aussehen. Mit 14 Jahren wechselte sie vom Mittelburgenland ins Südburgenland. Beim ersten Spiel für den SHT Südburgenland durfte sie gleich von Anfang an spielen und gab ihren Stammplatz bis jetzt nicht wieder her. Zudem steht Pöltl schon jetzt im Kader der Damen A-Nationalmannschaft und bestreitet außerdem noch im U19-Team viele Einsätze. Beruflich steuert Jenny Pöltl den Beruf als Lehrerin an und studiert dazu Sport und Französisch in Wien.

TERESA KNEISZ: Mit ihrem Bruder Markus spielte Theresa als Kind in Dörfl am Sportplatz, ehe sie mit sieben Jahren beim SC auf Torejagd ging. Mit 14 wechselte sie ins Südburgenland. Zu ihren schönsten Momenten gehören der 1:0-Sieg im Heimspiel gegen Neulengbach und der erste Einsatz im U19-Nationalteam. Beruflich arbeitet Kneisz als Angestellte bei SHT.