Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Suljovic im Darthimmel. DARTSPORT/ Der beim DC Stoob spielende Mensur Suljovic erreichte bei der Weltmeisterschaft in London das Achtelfinale.

VON JOCHEN SCHÜTZ

Namen wie Phil Taylor oder Raymond van Barneveld sind ja keine ungeschriebenen am Steel Dart Himmel. Doch wer kannte schon Mensur Suljovic? In der österreichischen Bundesliga war er schon bekannt und machte mit einigen starken Leistungen bei so manchen Turnieren auf sich aufmerksam. Doch der richtige Durchbruch sollte ihm erst bei der diesjährigen Dart-Weltmeisterschaft in London gelingen. Mensur Suljovic flog – wie einige – mit Außenseiterchancen nach London. Jedoch war neben dem nötigen Können auch Glück auf seiner Seite. In Runde eins traf Suljovic, in Freundeskreisen „The Gentle“ genannt, auf Michael van Gerwen. Er setzte sich klar mit 3:1 durch. In der Runde der letzten 32 wartete kein Unbekannter. James Wade, der letztes Jahr schon zwei Major Turniere gewonnen hat, ging als Favorit in dieses Spiel, wovon sich Suljovic aber nicht beirren ließ.

„Ich kann gar nicht glauben,  was ich geschafft habe“

Die beiden Spitzendarter schenkten sich nichts. Suljovic konnte das Spiel mit 4:2 gewinnen. Im Achtelfinale traf Suljovic auf die Nummer 15 der Weltrangliste, Wesley Newton. Diesem musste er sich glatt mit 4:0 geschlagen geben. Auf jeden Fall schrieb Suljovic Dartgeschichte, denn er konnte als erster deutschsprachiger Teilnehmer in das Achtelfinale der Dart Weltmeisterschaft einziehen. Michael Rasztovits, sein Spielerkollege beim DC Stoob, meinte dazu: „Ich kenne Mensur schon sehr lange und spiele mit ihm in der österreichischen Bundesliga. Er ist ein super Spieler und ich habe ihm diesen Erfolg gegönnt. Ich freue mich schon, wenn ich mit ihm gemeinsam bei der Doppelstaatsmeisterschaft im Jänner antreten darf“.

Solche Erfolge wie diese vom Dartprofi Mensur Suljovic lassen wieder auf mehr Erfolge im österreichischen Dartsport hoffen.

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