Erstellt am 31. Dezember 2014, 06:58

von Michael Heger

„College-Wechsel hat sich total ausgezahlt“. Tennis / Rudolf Kurz befindet sich derzeit nach seinem zweiten USA-Semester auf Heimaturlaub und erzählt von seinen Erfahrungen.

Erfolgreich. Rudolf Kurz feierte mit seinem College-Team im vergangenen Herbst große Erfolge. Ab 3. Jänner spielt er auch bei den Burgenländischen Hallenmeisterschaften.  |  NOEN

BVZ: Du bist jetzt seit gut einer Woche wieder in Österreich, hast du den Jetlag schon überwunden?
Rudolf Kurz: Ja, der Jetlag ist schon vorbei, ich trainiere schon wieder seit einigen Tagen mit meiner Schwester Karoline zu Hause in Oberpullendorf.

BVZ: Nach dem ersten Semester an der Wilmington University in North Carolina gab es ja im Sommer den Wechsel ans Marist im Staat New York. Hat sich dieser Wechsel für dich ausgezahlt?
Kurz: Dieser Wechsel hat sich total für mich ausgezahlt. Ich spiele derzeit auf Nummer eins im Team und auch die Chemie mit dem Trainer und dem Rest vom Team passt total. Mir sind auch ein paar sehr schöne Siege gelungen.

BVZ: Wie lässt sich das Niveau des amerikanischen College-Tennis mit dem Niveau in Österreich vergleichen?
Kurz: Es wird auf einem sehr hohen Niveau gespielt. Auf der ÖTV-Tour würden alle Spieler eine gute Rolle spielen. Ich würde es mit niedrigen bis mittlerem Future-Niveau vergleichen. Etliche Spieler können schon auf ATP-Punkte verweisen.

BVZ: Du hast für die Burgenländischen Hallenmeisterschaften Anfang Jänner in Oberpullendorf genannt. Was sind deine Ziele für dieses Turnier?
Kurz: Man muss einmal abwarten, wer dabei sein wird. Derzeit sind noch nicht viele Nennungen eingegangen. Ich hoffe, es kommt ein stark besetztes Turnier zustande. Vor zwei Jahren konnte ich mir den Titel holen, natürlich möchte ich wieder um den Turniersieg mitspielen.