Erstellt am 17. September 2014, 10:26

von Dietmar Heger

Dichte ist Trumpf. 17 Starter aus dem Teilnehmerfeld können eine Weltranglistenplatzierung vorweisen. Die Topstars fehlen.

Im Qualifinale. Der Hornsteiner David Alten (r.) unterlag im Qualifinale dem Vorarlberger Alexander Grabher. Somit stehen nur zwei Burgenländer im Hauptbewerb der Staatsmeisterschaften.  |  NOEN, zVg

„Ich habe mich schon vor längerer Zeit von dem Gedanken verabschiedet, einen Topspieler wie Jürgen Melzer oder Dominic Thiem zu den Staatsmeisterschaften lotsen zu können“, gibt Günter Kurz offen zu. Dennoch ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, die „zweite Garnitur“, sprich die aufstrebenden österreichischen Spieler nach Oberpullendorf zu lotsen.

Wirft man einen Blick auf die Siegerliste der fünf Jahre in Oberpullendorf, muss man dem BTV-Präsidenten zustimmen. Klingende Namen wie Stefan Koubek, Andreas Haider-Maurer, Dominic Thiem und Dennis Novak bei den Herren sowie Nikola Hofmanova bei den Damen zieren diese Liste. Heuer fehlen die großen Namen. Unzufriedenheit kommt beim Veranstalter aber keine auf. „Die Dichte der Teilnehmer ist enorm“, so Kurz. „17 Starter können Weltranglistenpunkte vorweisen. Schon in der Qualifikation sah man ein hohes Niveau.“

"Kann es nicht ganz nachvollziehen"

Eine Absage tut Kurz aber besonders weh. Die Burgenländerin Nikola Hofmanova zog es vor, in der nächsten Woche in Kroatien bei einem Future zu spielen. „Ich kann es nicht ganz nachvollziehen. Niki wurde vom BTV großzügig gefördert und auch ich habe sie privat unterstützt“, erzählt Kurz.

Trotzdem kommen die Zugpferde des Turniers aus dem BTV-Stall. Karoline Kurz verteidigt ein Semifinale aus dem Vorjahr. David Pichler (Oslip) stand unter den besten Acht. Beide wollen ihre Vorjahresleistung bestätigen.