Erstellt am 19. November 2014, 10:05

von Dietmar Heger

Kurz: "Schon bisschen stolz". BTV-Präsident und Sporthallenbetreiber Günter Kurz erhielt von Landeshauptmann Hans Niessl das große Ehrenzeichen.

Anerkennung. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (links) und Landeshauptmann Hans Niessl (rechts) überreichten dem Oberpullendorfer Günter Kurz (Mitte) das große Ehrenzeichen des Landes.  |  NOEN, zVg

„Zu Beginn wusste ich nicht wirklich etwas mit dieser Ehrung anzufangen“, gibt BTV-Präsident Günter Kurz, ehrlich wie immer, zu. Doch als die Laudatio über seine Verdienste zum Besten gegeben wurde, realisierte der umtriebige Funktionär, was er mit dieser Auszeichnung überhaupt erreicht hatte. „Da war ich schon ein bisschen stolz“, schildert Kurz.

Seit 1989 ein Diener des Tennissports

Denn seine Sporen verdiente sich Günter Kurz auf mehreren Ebenen. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Sporthallenbetreiber ist Kurz seit 1989 Tennisfunktionär – seit nunmehr sieben Jahren bekleidet er das höchste Amt im burgenländischen Tennis – und tritt als Veranstalter von unzähligen Tennisturnieren auf allen nationalen und internationalen Ebenen auf. Schon am Freitag begrüßt der staatlich geprüfte Tennislehrer wieder Österreichs beste U12- und U14-Spieler in seinem Sportzentrum. Im Jänner folgt ein ITF-Turnier (U18), an dem Talente aus ganz Europa und darüber hinaus teilnehmen.

Zum siebenten Mal Veranstalter der ÖMS

Ganz nebenbei zog Kurz wieder die Österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse an Land. Auch diese Veranstaltung wurde im Hause Kurz in den vergangenen sechs Jahren wieder salonfähig gemacht. „Wir haben den Zenit der Veranstaltung noch nicht erreicht, werden 2015 noch besser sein“, gibt sich Kurz ehrgeizig. In der Zwischenzeit gibt es aber noch einige andere Dinge zu erledigen. Die nächste Generalversammlung des Burgenländischen Tennisverbandes steht vor der Tür. Schon im Vorfeld galt es viele Dinge, wie das Jugendförderkonzept, abzuklären.

Jugendarbeit trägt reife Früchte

Dieses trägt nach harter Arbeit reife Früchte. Karoline Kurz, David Pichler und Eva Nyikos schafften mit ihren Viertelfinaleinzügen bei den Staatsmeisterschaften im Vorjahr ein historisches Ergebnis für das Burgenland. Zurückzuführen auch auf das Engagement des Präsidenten und seines Teams. Mit der Installation der Achse Christian Kohl, Mario Haider-Maurer und Herbert Schandl wurde vor Jahren eine Struktur geschaffen, die nun vielen burgenländischen Talenten zugute kommt. „Es drängen nun viele Talente nach. Das hat es jahrelang nicht gegeben. Da sind wir schon ein bisschen stolz darauf“, meint Kurz bescheiden.