Erstellt am 24. September 2014, 09:04

von Dietmar Heger

Viel Lob eingeheimst. Rudolf Kurz erhielt ein Stipendium an der Universität Marist im Großraum New York. Dort zeigte er bislang starke Spiele.

Auf Erfolgskurs. Rudolf Kurz konnte zwei Siege für sein College-Team verbuchen.  |  NOEN, zVg

Vor rund einem Jahr machte sich der Oberpullendorfer Rudolf Kurz auf seine Reise nach Übersee, um dort College-Tennis zu spielen und zusätzlich noch eine sehr gute Ausbildung zu machen. Eines vorweg: auf beiden Ebenen läuft es derzeit mehr als gut.

Kurz wechselte in diesem Semester an die Universität Marist, welche sich mit Eliteuniversitäten wie Brown, Columbia, Cornell, Dartmouth, Harvard, Princeton, Pennsylvania und Yale in der sogenannten Ivy League matcht, und sorgte innerhalb von nur wenigen Wochen für Schlagzeilen. Die Homepage titelte, dass der Oberpullendorfer „Freshman“ mit seinen beiden Siegen den Weg zum Sieg für sein Team ebnete. Sein Trainer Giudici adelte Kurz mit folgenden Worten: „Das war wahrscheinlich eine der besten Leistungen einer unserer Topspieler, die ich für Marist je gesehen habe.“

Kurz bewies großes Herz und starke Nerven

Die beiden Siege gegen Matt Hagen (Iowa) und Shaun Chaudhuri (Havard) waren allerdings mehr als hart erkämpft. In beiden Spielen verlor der Oberpullendorfer den ersten Satz jeweils mit 3:6. Gegen Hagen folgte auf ein 6:4 im zweiten ein klares 10:2 im Match-Tiebreak. Auch gegen Chaudhuri hieß es 6:4 im zweiten Durchgang, doch die Entscheidung gestaltete sich hochdramatisch. Kurz behielt die Nerven und gewann mit 11:9. „Hagen und Chaudhuri zählen bereits zu den Senior-Spielern und stehen unter den Top-Drei ihrer Teams“, streicht Coach Guidici heraus.

In dieser Tonart könnte es für Rudi Kurz ruhig weitergehen. Aufgrund der hohen Dichte an Klasse-Spielern muss sich der Oberpullendorfer aber in jeder Einheit neu beweisen. Das macht dem ehrgeizigen jungen Mann aus der Bezirkshauptstadt aber ganz und gar nichts aus.