Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Titel knapp verpasst. LANDESMEISTERSCHAFTEN / Karoline und Rudi Kurz spielten sich ins Endspiel, konnten dort aber nicht reüssieren.

Vizelandesmeister. Rudolf, Karoline und Günter Kurz (v.l.) nach der Siegerehrung. Papa Kurz ist mit der Entwicklung sein Sprößlinge trotz der Finalniederlagen zufrieden. DIDI HEGER  |  NOEN
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VON DIDI HEGER

Der Finaltag der Landesmeisterschaften hätte auf der eigenen Anlage zum Traumtag der Geschwister Rudolf und Karoline Kurz werden können.

Titelverteidigerin Karoline Kurz ließ ihren Gegnerinnen bis zum Endspiel nicht den Funken einer Chance. In den zwei Spielen gegen die Piringsdorferin Sylvia Maschler und die Nikitscherin Manuela Prandler gab die 14-Jährige lediglich zwei Spiele ab.

Dass im Finale mit der Wienerin Kerstin Peckl, die nun für den TC Neudörfl spielt, ein anderes Kaliber warten würde, war klar. Kurz konnte jedoch den ersten Satz mit 6:3 klar für sich entscheiden. Da Satz zwei mit 4:6 verloren ging, musste ein Entscheidungssatz die Siegerin hervorbringen. In diesem machte Karo Kurz zu viele unerzwungene Fehler, womit das Endspiel mit 3:6 im dritten Satz verloren ging. Rudolf Kurz setzte sich im Semifinale gegen Titelverteidiger Clemens Weinhandl durch. Nach gewonnenem ersten Durchgang führte Kurz auch im zweiten mit 5:2, musste aber dennoch über die volle Distanz gehen, um das Endspiel zu erreichen. Dort spielte er im ersten Satz gegen den Neudörfler Sebastian Beutel sensationelles Tennis und gewann auch klar mit 6:1. Nach einem 5:7 im zweiten Satz sah Kurz beim Stand von 4:1 im dritten wie der sichere Sieger aus. Das schwere Halbfinalspiel kostete aber zu viel Substanz. Kurz hatte mit Krämpfen im Oberschenkel zu kämpfen und verlor mit 4:6.