Erstellt am 07. Mai 2014, 09:28

von Jochen Schütz

Tolles Finalturnier. Bundesmeisterschaften / In Güssing kämpften die Mädls des BG Oberpullendorf mit viel Herz. Am Ende wurden sie Zehnte.

Mit Pokal. Elisabeth Binder, Linda Koo, Eva Ledl, Laura Grund, Jana Heinrich, Johann Steinkellner, Sophie Heitzer, Chiara Nuschy, Nadine Schlögl, Franziska Metzli und Sandra Janitsch freuten sich über die Teilnahme und den Pokal bei der Bundesmeisterschaft in Güssing.  |  NOEN
Als einziges Team ohne Vereins- oder Akademiespielerinnen durfte sich das BG Oberpullendorf natürlich nicht allzu große Hoffnungen auf einen Sieg bei der Bundesmeisterschaft machen, wo die Landessieger von insgesamt 270 Schülerligateams warteten. Somit war mit Platz zehn das sportliche Maximum bereits ausgeschöpft.

Unbarmherzige Interpretation der Verhaltensregeln

„Wesentlich härter als die scharfen Angriffsschläge der Gegnerinnen setzten den Mädchen allerdings die unbarmherzige Interpretation der Verhaltensregeln für diesen Schulbewerb zu. So wurde eine Stammspielerin unseres Teams, die wegen ihrer eigenen Firmung um einen Tag später angereist war, für die gesamte Bundesmeisterschaft gesperrt und als ob dies nicht Strafe genug gewesen wäre, mussten wir nicht nur ihren Spielerpass, sondern auch sämtliche Trikots mit ihrer Nummer 4 für die Dauer der Wettkämpfe hinterlegen“, so Coach Hans Steinkellner.

In den fünf Spielen, welche seine Truppe bestritt, musste man sich jeweils mit 0:2 in Sätzen geschlagen geben und holte somit den zehnten Platz bei den Bundesmeisterschaften. Recht tapfer hielt sich auch der Landessieger – die NMS Jennersdorf. Die Südburgenländerinnen belegten den achten Rang. Steinkellner abschließend: „Man muss es schlussendlich wie Reinhard Fendrich mit Humor und Ironie nehmen: Es lebe der Sport, er ist gesund und mocht uns hort …“