Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Trimmel außer Gefecht. FUSSBALL / Der Mannersdorfer Rapid Wien-Spieler Christopher Trimmel muss derzeit aufgrund einer Verletzung das Bett hüten.

VON OTTO GANSRIGLER

Eigentlich wollte Rapid Wien-Offensivmann Christopher Trimmel am vergangenen Wochenende gemeinsam mit der BVZ für einen guten Zweck Punsch ausschenken, daraus wurde aber nichts. Der Mannersdorfer musste aufgrund einer Verletzung absagen. Er hütet derzeit das Bett im Evangelischen Krankenhaus im 18. Wiener Gemeindebezirk. Auch sein Zimmerkollege ist ein Grün-Weißer. Es handelt sich dabei um Dreier-Tormann Lukas Königshofer. Die BVZ fragte bei Trimmel nach, wie sein gesundheitlicher Zustand derzeit aussieht: „Schon vor eineinhalb Monaten bemerkte ich Probleme mit den Bauchmuskeln. Das wurde gleich behandelt und wir glaubten, dass wir es im Griff haben. Vor zwei Wochen kamen dann auch noch Adduktorenbeschwerden dazu.“

Zuerst dem gefrorenen  Boden die Schuld gegeben

Die Ärzte vermuteten, dass Trimmel sich die beiden Verletzungen aufgrund des gefrorenen Bodens zugezogen hatte. Dem war aber nicht so. Im Spiel gegen Besiktas Istanbul waren die Schmerzen für den jungen Mittelburgenländer fast unerträglich. „Ich konnte weder schießen, noch einen Sprint hinlegen. Es war nicht mehr auszuhalten“, so Trimmel.

Rapid-Arzt Benno Zifko nahm gleich nach der Heimkehr aus der Türkei eine Magnet-Resonanz vor. „Es stellte sich heraus, dass ich an einem Knochenmarksödem leide, dieses wird derzeit mit einer sechstägigen Infusionstherapie behandelt“, führte der Angreifer aus. Auch Rapid-Kapitän Steffen Hofmann leidet an derselben Verletzung. „Mir wurde gesagt, dass junge Spieler in diesem Fall schneller regenerieren. Bei Boris Prokopic hat es zu seiner Rapid-Zeit aber fast ein Jahr gedauert.“

TOP-THEMA