Erstellt am 14. Oktober 2015, 09:17

von NÖN Redaktion

Tor in der Königsklasse. UEFA Women‘s Champions League / Jenny Pöltl traf gegen Verona. Das Spiel ging dennoch verloren.

Torerfolg. Jenny Pöltl erzielte gegen Verona ihren ersten Champions League-Treffer.  |  NOEN

Die Damenmannschaft von Sankt Pölten-Spratzern – mit der Steinbergerin Jenny Pöltl in der Startaufstellung - erwartete sich zum Auftakt der Women‘s Champions League gegen den italienischen Vertreter Verona ein enges Spiel. Dies sollte sich beim 4:5 auch bewahrheiten, doch das Ergebnis war natürlich nicht nach dem Geschmack der österreichischen Meisterinnen.

„Wir können auswärts auch 2:0 gewinnen“

Trotzdem gibt sich Pöltl vor dem Rückspiel in Verona zuversichtlich: „Wir waren spielerisch besser. Bekommen wir die Standardsituationen in den Griff, können wir in Italien auch mit 2:0 gewinnen.“ Auch der Kampfgeist der Sankt Pöltener Truppe lässt auf ein gutes Resultat hoffen. Pöltl und Co. verwandelten vor der Pause einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung.

Die Steinbergerin konnte dabei den Treffer zum 1:2 erzielen. Ein ganz besonderes Tor für die Nationalspielerin: „Es ist schon ein spezielles Gefühl, in der Champions League zu treffen.“ Pöltl beschreibt ihre Eindrücke von der Champions League so: „Den Unterschied zu den Bundesliga-Spielen sah man schon am Zuschauerinteresse. Anstelle von 100 bis 200 Fans fanden sich 1000 Leute am Voith-Platz ein.

Auf das Abspielen der Hymne wurde zwar im Sechzehntelfinale verzichtet, dennoch hatte das Spiel ein ganz besonderes Flair.“ Mit einem Sieg am morgigen Donnerstag in Verona könnte man das mit der Hymne nachholen.