Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Unverhofftes Duell um den Meistertitel. Enge Geschichte / Piringsdorf und Lackenbach rittern um den Sieg in der 3. Klasse. Auch Deutschkreutz hat noch Chancen.

Im Einsatz. Gerhard Wukovits verbuchte ebenso wie sein kommender Gegner Arpad Koltay in der bisherigen Saison nur Siege. Das Rennen um den Titel in der 3. Klasse OP wird sehr spannend. Foto: Otto  |  NOEN, Otto
Von Didi Heger

„Das hat sich einfach so ergeben. Wir hatten den Meistertitel nie als Ziel ausgegeben“, erzählt Piringsdorfs Mannschaftsführer Rudolf Kranawetter. Deshalb verzichtete man zu Meisterschaftsbeginn auch auf die Dienste von Legionär Arpad Koltay.

Nach zwei Siegen und den Verletzungen von Gerald und Rudolf Kranawetter griff man auf den Ungarn zurück, welcher in zwei Spielen alle seine Punkte verbucht.

Bessere Lage wurde knapp verspielt

Eine noch bessere Ausgangssituation wurde am Wochenende in Deutschkreutz verspielt. Rudolf Pfneisl und Johann Schuneritsch führten beim Stand von 3:2 im Champions-Tiebreak bereits mit 5:2, mussten sich Thomas Schikola und Mirko Kacsits noch geschlagen geben und ließen somit den Deutschkreutzern im Titelrennen noch eine rechnerische Chance. Zudem führt man anstelle eines Zählers nur um zwei Satzgewinne vor den Lackenbachern.

Diese sind ebenfalls auf einen Sieg eingestellt. „Interessant wird mein Spiel gegen Koltay. Wir haben noch nie gegeneinander gespielt. Die anderen Gegner sind schlagbar“, meint Gerhard Wukovits. Auch die Lackenbacher gingen ohne große Ambitionen in die Saison, setzten in den bisherigen Spielen zehn Akteure ein. „Zu Beginn haben wir in Deutschkreutz gezittert“, denkt Wukovits an das 3:3. „Seit dem läuft es blendend.“

Eines ist vor dem entscheidenden Duell sicher. Es wird keine enttäuschten Gesichter geben, denn beide Teams wollen „einfach nur Tennisspielen“ und sind mit dem bisher Erreichten dementsprechend auch schon sehr zufrieden. Egal, wer am Ende Meister wird.