Erstellt am 01. August 2012, 00:00

Verdacht wurde wahr. 2. KLASSE MITTE / Der ASK Stoob muss im ersten Abschnitt der neuen Saison Offensivspieler Michael Riehs vorgeben.

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VON DIETER DANK

Die schlimmsten Befürchtungen wurden nun doch Realität. Der von Weppersdorf geholte Mittelfeldspieler Michael Riehs wird den Stoobern auf jeden Fall vier Monate ausfallen. „Im Spiel spürte ich überhaupt nichts. Doch in den nächsten Tagen plagten mich höllische Kreuzschmerzen“, erklärt Riehs sein Übel. Nach dem Probegalopp gegen Zillingtal suchte der flinke Mittelfeldmann ärztlichen Ratschlag bei Sportorthopäden Dr. Sabeti im AKH auf. Dieser ließ ihm eine niederschmetternde Diagnose zuteil kommen. Aufgrund eines Loches im Hüftgelenk (dieses kann nicht mit Knochenmark gefüllt werden) riet er Riehs einige Monate Abstand vom Fußballsport und ähnlichen Aktivitäten zu halten. „Diese Mitteilung ist für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich habe mit meinem neuen Verein den Meistertitel angestrebt. Nun kann ich dabei nicht behilflich sein“, so der niedergeschlagene Routinier. Sollten sich die Werte nach der Zwangspause verbessern, bestünde noch eine Hoffnung auf eine Rückkehr auf das Spielfeld. Bleibt aber der Zustand unverändert, oder verschlechtert sich, ist eine Operation unumgänglich.

Bei nicht Einhaltung der  Pause droht neue Hüfte

Sollte sich Riehs nicht an die Empfehlung seines Doktors halten, kann es sein, dass in zehn Jahren ein neues Hüftgelenk eingesetzt werden muss. „Es ist eine leidvolle Situation für mich. Aber ich möchte auch noch in einigen Jahren gemeinsam mit meinem Sohn auf den Fußballplatz gehen können“, akzeptiert Riehs sein hartes Schicksalslos.

Bittere Pille. Stoob-Neuzugang Michael Riehs (v., hier gegen Steinberg-Kapitän Jochen Schwartz) muss zwangsweise pausieren und fällt der Weber-Truppe für die erste Meisterschaftshälfte definitiv aus.