Erstellt am 06. März 2013, 00:00

Verletzungsteufel wütet. 2. Liga Mitte / Die Verletztenlisten einiger 2. Liga-Teams wirken erneut unendlich lang. Kaum eine Mannschaft blieb verschont.

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Von Christian Pöltl

„Ich hoffe auf eine Spielabsage, denn unsere Verletztenliste ist neuerlich horrend“, spricht die Aussage von Schattendorf-Trainer Kurt Hoffer schon Bände. Sein Team erwischte der massiv wütende Verletzungsteufel dabei wohl erneut am intensivsten. Von einem Knöchelbruch bei Clemens Reidinger bis hin zum Kieferbruch bei Markus Pinter war das volle Spektrum aller Verletzungsfacetten dabei. Wobei die Verletzungsursachen dabei teils ähnlich kurios wirkten.

Doch insgesamt blieb kein Team davon gänzlich verschont. Besonders bittere Ausfälle mussten etwa Oberpullendorf und Lackenbach verzeichnen. Bei den Bezirkshauptstädtern war das fußballerische Schicksal von Manuel Emmer besonders trist. Der Defensivspieler hatte sich im Zuge seines Comebackspiels nach einem Kreuzbandriss neuerlich das Kreuzband gerissen, denkt gar über ein Karriereende nach. Lackenbachs Stefan Grubmüller – mit Schambeinentzündung lange außer Gefecht – muss wegen der gleichen Verletzung nun erneut mindestens acht Wochen pausieren.

Auch die letzte Vorbereitungswoche ließ die Verletzungslisten nochmals länger werden. Bei Deutschkreutz-Spieler Markus Seier besteht der Verdacht auf eine Schambeinentzündung. Draßmarkts Jürgen Kornfeld erlitt einen Bändereinriss im Knöchel, muss vier Wochen zusehen und Antau-Stürmer Konrad Lorenz brach sich den Mittelhandknochen, wodurch ebenso eine längere Pause nötig wird. Oft spielten Wetter und Witterung bei Verletzungen eine Rolle – dann und wann war es aber einfach nur Pech.

Pechvogel der Vorbereitung. Oberpullendorfs Manuel Emmer erlitt erneut einen Kreuzbandriss.