Erstellt am 21. August 2013, 00:00

Vom Rücktritt zurück. Wieder an Bord / Lackendorfs zurückgetretener Trainer Josef Lang ist wieder mit von der Partie. Vorerst sind die Spieler auf Bewährung.

Wieder im Amt. Josef Lang ist nach einer Aussprache wieder Trainer des ASK Lackendorf.  |  NOEN
Von Didi Heger

FUSSBALL / Die Trennung zwischen dem ASK Lackendorf und Trainer Josef Lang war nur von kurzer Dauer. Der Coach, der am Ende der Vorbereitung aus Frust über die mangelnde Trainingseinstellung – sogar ein Testspiel musste aus Spielermangel abgesagt werden – seiner Akteure das Handtuch warf, ist wieder zurück an der Seitenlinie.

Persönliches Gespräch brachte die Wende

Rückblick: Schon vor der ersten Runde teilte der Trainer dem Vorstand per Mail seinen Rücktritt mit. Da Lang dieser Schritt in der Folge zu unpersönlich erschien, suchte der Coach noch einmal das persönliche Gespräch mit Sektionsleiter Christopher Fuchs.

Dabei wurden auch Verbesserungsvorschläge für die Zukunft erörtert und eine neue gemeinsame Linie gefunden. Lang erbat sich aber eine Bedenkzeit bis nach der ersten Runde.

„Er wollte sich die Einstellung der Spieler beim Meisterschaftsspiel noch einmal anschauen“, erzählte Fuchs. Da man nach dem Spiel in Mannersdorf aber nicht zum Gespräch kam, ging Fuchs davon aus, dass den Trainer die gesehene Leistung nicht überzeugte. Daher wurde Manfred Friebe als Interimstrainer – er agierte in Mannersdorf als Spielertrainer – bestätigt.

Gegen Pöttsching gab es einen Sieg

Doch Lang kam nach dem Spiel wie gewohnt zum Training. Es gab eine weitere Aussprache mit den Funktionären und Spielern, welche ein positives Ende nahm. „Alle ziehen jetzt wieder an einem Strang. Wir wollen auch das Umfeld verbessern“, sagt Lang.

„Allerdings schaue ich mir das Ganze erst einmal an.“ Einen Effekt hatte der Akzent des Trainers zumindest. Gegen Pöttsching feierte man gleich den ersten Sieg.