Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Wahrer Lichtblick. Epitok-Abris Cup / Die Oberpullendorferin Karoline Kurz zog beim stark besetzten ITF-Turnier in Budapest in die Runde der letzten vier ein.

Karoline Kurz konnte beim Kategorie II-Turnier in Budapest ein Erfolgserlebnis verbuchen.  |  NOEN
Von Didi Heger

TENNIS / Für Karo Kurz ist eine Durststrecke zu Ende. Die Oberpullendorferin erreichte beim ITF-Turnier in Budapest das Semifinale. Balsam auf der Tennisseele der Oberpullendorferin, die zuletzt einige Erstrundenniederlagen hinnehmen musste.

Schon im Training lief es besser als zuletzt

Angekündigt hatte sich die starke Leistung schon im Training. „Es ist mir viel besser gegangen als in den vergangenen Wochen. Ich habe die Bälle viel besser getroffen“, erzählt Karo Kurz. Die Bestätigung folgte in Runde eins. Die Ungarin Alexa Pirok musste den schnellen Aufschlägen der Oberpullendorferin oft tatenlos hinterhersehen.

„Der erste Satz war sehr gut, im zweiten wurde es enger“, freute sich Kurz über das notwendige Erfolgserlebnis. In Runde zwei bewies Kurz, was das wiedergefundene Selbstvertrauen alles auslösen kann. Gegen die slowakische Nummer sieben des Turniers, Monika Stanikova, stand sie mit 4:6 und 4:5 bereits vor dem Aus, wehrte vier Matchbälle ab, zog im dritten Satz mit 4:0 davon und gewann.

Dem nicht genug. Im Viertelfinale stand wiederum eine Marathonpartie auf dem Programm. Diesmal im umgekehrten Sinne. Karoline Kurz führte mit 6:3 und 4:3, verlor Satz Nummer zwei und musste im dritten nach 5:3-Führung und einer Regenunterbrechung ins Tie-Break. Die Nerven hielten und somit stand die Oberpullendorferin im Semifinale.

Die engen Spiele gingen verloren

Dort war dann Endstation. Die Ungarin Anna Bondar ließ der Burgenländerin ergebnismäßig keine Chance. Dennoch wurde am 6:1 und 6:0 eineinhalb Stunden gespielt. „Es waren sehr viele enge Spiele dabei. Ich konnte meine Spiel- und Breakbälle aber nicht verwerten“, schildert Kurz. „Die Leistung war aber auch in diesem Spiel gut.“