Erstellt am 04. September 2013, 00:00

Wer ist der Favorit?. Spitzenspiel / Beide Trainer schieben vor dem 2. Liga-Derby zwischen Oberpullendorf und Deutschkreutz die Favoritenrolle weit weg.

Tabellenführer. Alfred Wagentristl und seine Deutschkreutzer sehen sich dennoch nicht als Favorit.  |  NOEN
Von Christian Pöltl

FUSSBALL / Hält man sich streng an die Tabelle, ist die Ausgangslage klar. Deutschkreutz kommt am Samstag um 17 Uhr als ungeschlagener Tabellenführer ins Fenyös-Stadion nach Oberpullendorf. Trotzdem will FCD-Trainer Alfred Wagentristl von der Rolle des Favoriten nichts wissen.

Deutschkreutz-Coach redet Gegner stark

„Wir hatten bislang die leichtere Auslosung als die Oberpullendorfer. Sie verfügen noch immer über einen der besten Kader in dieser Liga“, redet Wagentristl seinen kommenden Gegner stark. Nachsatz: „Wir sind aber mit Selbstvertrauen vollgepumpt.“

Dieses stellte die Juvina-Truppe zuletzt am Freitag gegen Aufsteiger Loipersbach unter Beweis. Als das Spiel in schlechte Bahnen lief, holte man sich mit zwei Standardsituationen aus der brenzligen Situation und feierte erneut einen Heimsieg. „Bislang haben wir auch das nötige Glück auf unserer Seite“, bestätigt Wagentristl.

Oberpullendorf kommt nicht in die Gänge

Der Gegner hinkt den eigenen Ansprüchen im Moment weit hinterher. „Natürlich haben wir uns den Start in die Meisterschaft etwas anders vorgestellt“, bestätigt Trainer Didi Heger. Die Probleme seiner Truppe sind im Moment aus fußballerischer Sicht sehr vielschichtig, liegen für den Coach aber vor allem im psychischen Bereich.

„Wir sind stark verunsichert. Der Mannschaft merkt man an, dass sie Angst vor Fehlern hat. Sowohl, wenn wir den Ball haben, als auch, wenn wir gegen den Ball arbeiten sollen. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis.“ Wie wahr: In den letzten vier Partien lief man immer einem Rückstand hinterher.

Vielleicht gelingt dieses gerade in einem Spitzenspiel. „Wir könnten uns als Außenseiter leichter tun und können sicher mithalten, aber wir müssen mehr investieren als zuletzt“, glaubt Heger an sein Team.