Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

„Wir steigen nicht ab“. REGIONALLIGA OST / Ritzings Leitwolf Manuel Takacs spricht über Ziele, persönliche Ambitionen und sein Blitzcomeback.

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VON CHRISTIAN PÖLTL

BVZ: Sie laborierten im Herbst an einer Sprunggelenksverletzung. Wie geht es dem lädierten Fuß?

Manuel Takacs: Dem rechten Sprunggelenk, das bereits einige Male lädiert war, geht es derzeit sehr gut. Unser Masseur Sandor Kovacs nimmt sich immer Zeit für mich, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

BVZ: Wie wurde das anschließende Blitzcomeback möglich?

Takacs: Durch tägliche Behandlungen und Lymphdrainagen war es möglich, nur zwei Wochen nach der Verletzung wieder zu spielen. Dennoch hat mir mein Vertrauensarzt, Dr. Martin Ivanschitz, fünf Wochen Pause verschrieben. Ritzing hatte damals große Personalprobleme, deshalb spielte ich.

BVZ: Die Herbstsaison brachte große Schwankungen im Leistungsniveau. Wo sehen Sie noch Potenzial?

Takacs: Wir haben uns mit sehr viel Qualität und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid verstärkt. Im Frühjahr gilt es, vor allem unsere Auswärtsschwäche abzulegen und auch in der Fremde vermehrt zu punkten. Dann sehe ich keine Probleme für unser Team. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch im nächsten Jahr in der Ostliga spielen werden.

BVZ: Ist die Beziehung Ritzing-Takacs ein Glücksfall für beide Seiten?

Takacs: Für mich war der Transfer nach Ritzing in jeder Hinsicht ein Glücksfall. Ich darf unter einem Trainer spielen, der sich das Prädikat „Trainer des Jahres im Burgenland“ verdient. Ritzing ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden. Die wenigen Fans unterstützen uns, wie es nur geht. Dafür möchte ich ihnen recht herzlich danken.