Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

Ziegler als „Auslaufmodell“. EISKUNSTLAUF / Karriere-Ende: Burgenlands Hoffnungsträgerin Miriam Ziegler kann sich „nicht mehr voll motivieren“.

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VON JOCHEN SCHÜTZ

Die in Stoob lebende Miriam Ziegler (17) war im Kindes- und Jugendalter eines der größten österreichischen Talente im Eiskunstlauf. Sie holte auf nationaler und internationaler Ebene einige Titel.

Alles sah nach einer  großen Karriere aus

Im jugendlichen Alter von 14 Jahren holte sich Ziegler ihren ersten Staatsmeistertitel, mit dem sie sich für die Olympischen-Spiele in Vancouver qualifizierte. Nach so vielen Siegen in den jungen Jahren glaubten viele daran, dass Miriam Ziegler Erfolge wie Ingrid Wendl oder Trixi Schuba feiern könnte. Doch nun kommt alles anders. Nach den Olympischen Spielen pausierte Ziegler über ein Jahr, ehe sie im Dezember bei den österreichischen Staatsmeisterschaften an den Start ging. Hier belegte sie nur den dritten Rang. Nun hängt Ziegler endgültig ihre Eislaufschuhe an den Nagel und möchte sich voll auf die Schule und dann auf das Studium konzentrieren. Ziegler zum Karriereende: „Ich habe meine sportlichen Ziele aus den Augen verloren und kann mich nicht mehr für das Eiskunstlaufen motivieren, wie in der Vergangenheit.“