Erstellt am 21. März 2012, 00:00

Zu Unrecht am Pranger. FUSSBALL / Der Pilgersdorfer Neuberg-Spieler Thomas Schwarz stellte nach dem Hit in Stinatz seine Sicht der Dinge klar.

VON OTTO GANSRIGLER

Das BVZ-Burgenlandliga-Spiel zwischen Stinatz und Neuberg hatte für den Pilgersdorfer Thomas Schwarz, der zurzeit für den SV Neuberg auf Torejagd geht, ein unangenehmes Nachspiel. Natürlich hatte sich auch der Spieler gewundert, dass er nach seiner zweiten gelben Karte nicht Rot präsentiert bekam. Er spielte in der Folge aber ganz normal weiter. Bekanntlich gewann Stinatz das Duell mit 2:1, es folgte trotzdem ein Nachspiel. Nach der BVZ-Kolumne von Günter Benkö, in der der Schiedsrichterobmann schrieb „ein Neuberg-Spieler soll im Match zwei verschiedene Rückennummern getragen haben“ und er, sollte sich der Trikotwechsel bewahrheiten, das „äußerst unsportlich und schäbig findet“, meldete sich nun Schwarz zu Wort. Der Kicker kann mit dieser Kritik gar nichts anfangen: „Was kann ich dafür, dass der Schiedsrichter die Nummer acht notiert, obwohl diese gar nicht am Spielbericht stand.“

„Ich trug das ganze Spiel  über meine Nummer neun“

„Herr Benkö sollte sich die Bilderstrecke auf BVZ-Online ansehen, dann sieht er, dass ich die gesamte Begegnung über die Nummer neun trug“, ergänzt der Rechtsfuß. Sein Verein steht jedenfalls hinter dem Spieler. Obmann Martin Konrad möchte auch betonen, dass eine Neuaustragung für seinen Klub zu keiner Zeit in Betracht gezogen wurde.

Dass solche Fehler einfach passieren, bestätigte sich auch beim Spiel zwischen Jennersdorf und Oberpullendorf am Wochenende. Dort hielt Schiedsrichter Helmut Flasch Jennersdorf-Kapitän Patrick Sinkovics die gelbe Karte vor die Nase und vergab sie nach dem Spiel an den anderen defensiven Mittelfeldspieler Michael Knaus – in diesem Fall ohne Folgen, weil beide keinen zweiten Karton sahen. Es könnte sich aber zu einem späteren Zeitpunkt sehr wohl noch auswirken.

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