Erstellt am 06. Mai 2015, 09:37

von Daniel Fenz

Nach „Patzer“ sind drei Punkte Pflicht. Rotenturm will sich nach den letzten Rückschlägen rehabilitieren. Dabei hilft auch eine entspannte Kadersituation.

Gute Leistung. Der SK Unterschützen und Herbert Treiber sicherten sich in Olbendorf ein 2:2. Jetzt wartet der nächste »Große« der Klasse. Mit Rotenturm kommt der Tabellenführer nach Unterschützen. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

UNTERSCHÜTZEN - ROTENTURM; SAMSTAG, 17 UHR. Die 0:2-Niederlage gegen Grafenschachen (siehe dieswöchige BVZ, Seiten 78 & 79) schmeckte beim Tabellenführer Rotenturm sicher niemanden.

Das führte man auch auf das Fehlen wichtiger Kräfte wie Tamas Bieder, Adam Farkas und David Disztl zurück. Diese kehren gegen Unterschützen wieder in den Kader zurück. Ein Sieg wird nun gefordert.

Tadinger: „Es warten sieben Endspiele“

„Ich habe sie zuletzt zweimal beobachtet. Auf die leichte Schulter nehmen wir das Spiel sicher nicht. Unterschützen wurde bis dato unter seinem Wert geschlagen“, meint Rotenturms Sektionsleiter Erhard Tadinger. Vor allem die Offensivstärke rund um Alex De Paula und Andre Doppler beeindruckte den Verantwortlichen.

Dennoch nimmt Tadinger seine Kicker in die Pflicht: „Auf uns warten sieben Endspiele. Wir können es selbst richten.“

Während sich die Personallage in Rotenturm entspannt, ist sie beim Gegner angespannt. So sind zum Wochenende Peter Wertner, Thorsten Schriebel und auch Lukas Ulreich fraglich.

Trainer Florian Hotwagner nimmt’s aber sportlich: „Die Devise lautet, defensiv konsequent stehen und Chancen erarbeiten.“ Nicht wie im Herbst, als man in ein schlimmes 3:8-Debakel lief. Die Vorzeichen sind nun aber doch andere.