Erstellt am 29. April 2015, 08:47

von Daniel Fenz

Schiri überfordert? „So etwas tut weh“. Mehr als unzufrieden war Rotenturms Funktionär Erhard Tadinger mit der Leistung von Schiri Christian Salzer.

Im Kreuzfeuer der Kritik. Schiri Christian Salzer nach dem Spitzenspiel der 1. Klasse. Foto: Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
Rotenturms Sektionsleiter Erhard Tadinger war nicht nur über das 2:6 in Schlaining (siehe nächste Seite) enttäuscht. Vielmehr haderte er mit Schiedsrichter Christian Salzer, der seiner Meinung nach maßgeblichen Anteil an der hohen Niederlage hatte.

Salzer wehrt sich gegen die Vorwürfe

„Schlaining war die bessere Mannschaft, mit dem müssen wir leben. Doch wie die Niederlage zustande kam und wie Schiri Salzer unsere Spieler provozierte, das war nicht in Ordnung. Für mich war er ganz klar überfordert. So etwas tut schon weh“, resümierte der Sektionsleiter.

Der Verantwortliche ging sogar noch weiter und gebrauchte einen Vergleich aus der Filmwelt: „Das war ein schönes Freiluftkino. Er bekommt von mir dafür die Selbstdarstellungsnote Eins Plus.“

Die BVZ befragte auch den Schiri selbst, wie er das Spiel erlebte. Seine Antwort: „Die Legionäre stellten sich gegen mich und beschimpften mich – natürlich auf ungarisch. Dumm für sie, dass ich fast alles verstanden habe. Wenn ich ihnen aber fünf Mal sage, sie sollen damit aufhören, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben“, so Salzer, der anfügte: „Wenn ich sieben Gelbe Karten wegen Kritik bekomme, dann darf ich mich nicht über den Schiedsrichter aufregen.“

„Für mich war es ein Spiel wie immer“

„Ein Schiedsrichter ist dann gut, wenn er nicht auffällt und auch nicht überfordert ist. Das war bei ihm überhaupt nicht der Fall“, so Tadinger, dessen Elf einen ganz großen Schritt Richtung Titel hätte machen können. Dem konterte Salzer: „Für mich war es ein Spiel wie jedes andere. Ich glaube nicht, dass ich überfordert war.“

Auf Rotenturmer Seite sind nun David Disztl, Adam Farkas mit der fünften Gelben und Tamas Bieder mit Gelb-Rot für das Spiel gegen Grafenschachen gesperrt.