Erstellt am 24. September 2014, 08:24

von Patrick Bauer

Die Krisenherde der Liga: Ein Überblick. Während sich Großpetersdorf mit dem Heimsieg ein wenig Luft verschaffte, verschärfte sich die Krise bei drei Klubs.

Gesichter der Krise. Güttenbachs Alex Neubauer, Heiligenkreuz Kapitän Manuel Köppel und Wiesflecks Sascha Kirnbauer (v.l.) stehen gehörig unter Zugzwang. Punkte werden dringend gebraucht.  |  NOEN, Bauer

Es läuft nicht bei allen Teams rund in der doch noch jungen Saison der 2. Liga. Natürlich stehen auch Kohfidisch, Kaltenbrunn oder auch Großpetersdorf hinter den Erwartungen. Letztere gewannen aber gegen Rechnitz und bei den anderen beiden muss man davon ausgehen, dass es in naher Zukunft aufgrund der Kaderstärke wieder nach oben gehen wird. Bleiben drei Vereine über:

„Das ist ein Armutszeugnis“

Güttenbach. Das Gezeigte in Güssing lässt Schlimmes erahnen. Wehrlos ergab man sich seinem Schicksal. „Wenn sogar unsere Fans sagen, dass wir wenig gelaufen sind, ist das ein Armutszeugnis“, so Trainer Jochen Keglovits, der anfügt: „Wenn kämpferisch keine Steigerung kommt, sind wir mittendrin im Abstiegskampf.“

Wiesfleck. Gegen Oberdorf 0:3 zur Pause hinten, am Wochenende 0:4 gegen Buchschachen. Beide Mal zu Hause, wo die Wiesflecker immer für ihre Kampfkraft und Leidenschaft gefürchtet wurden. Davon ist nichts zu sehen. „Wir brauchen jetzt keine Ausreden mehr“, sagt Trainer Sandor Homonnai.

Heiligenkreuz. Beim HSV kommt vieles zusammen. Unglückliche Spielverläufe, strittige Schiedsrichterentscheidungen oder einfach Pech. Aber auch der Kader ist nicht optimal zusammengestellt. Mittlerweile stellt sich Trainer Martin Sitzwohl selbst infrage. Ein Endspiel für den Coach gegen Kukmirn? „Das werden wir sehen. Ich werde mich aber mit den Verantwortlichen in dieser Woche austauschen“, erklärt Sitzwohl.