Erstellt am 15. Oktober 2014, 08:57

von Patrick Bauer

Heiligenkreuz: „Dieser Sieg ist Martin gewidmet“. Der SV Heiligenkreuz trennte sich in der Vorwoche von Trainer Martin Sitzwohl. Sein Nachfolger ist der Assistent.

Der neue und der alte Chef. Martin Sitzwohl (r.) verließ in der letzten Woche den SV Heiligenkreuz. Neuer Trainer ist unterdessen Didi Schabhüttl, der Sitzwohl als Assistent zur Seite stand.  |  NOEN, Bauer
Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, bei dem es nicht mehr weiterging. Nach dem 0:2 auf heimischer Wiese gegen Buchschachen war es dann so weit: Martin Sitzwohl ist nicht länger Trainer des SV Heiligenkreuz. „Das wurde im beiderseitigen Einvernehmen entschieden“, meinte Sitzwohl, der seit 2010 das Zepter schwang und viele große Erfolge mit dem HSV feierte.

Einstand nach Maß für Interimscoach

Diese wird man nie vergessen. So meinte etwa Obmann Josef Gigler: „Er war der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Mit ihm haben wir den Meistertitel in der 1. Klasse errungen und dazu den BFV-Cupsieg im Jahr 2012. Leider waren wir aufgrund der Tabellensituation gezwungen, eine Veränderung vorzunehmen.“

Diese Veränderung brachte Sitzwohl‘s Assistent Didi Schabhüttl in die Position des Cheftrainers. Der ehemalige Bocksdorf-Trainer wird bis auf Weiteres die Geschicke an der Seitenlinie übernehmen. Dabei gelang ihm mit dem 2:0 in Rechnitz ein Einstand nach Maß.

„Die Erleichterung war richtig groß“

„Martin ist und bleibt ein Top-Trainer und es war immer ein super Arbeiten. Wir haben den Sieg auch ihm gewidmet“, so Schabhüttl, der zwischen den Stühlen sitzt: „Für mich ist es ein richtiges Wechselbad der Gefühle, da ich sehr gern mit ihm gearbeitet habe, aber auch gerne Verantwortung übernehme.“

Dabei war die Freude über den ersten Saisonerfolg riesig. „Natürlich hat das extrem gut getan und die Mannschaft hat das an Ort und Stelle auch zelebriert. Die Erleichterung war richtig groß“, so Schabhüttl. Jetzt wartet Stinatz – ein Sechs-Punkte-Spiel. Der neue Trainer dazu: „Ein ganz anderes Spiel. Da müssen wir geduldig sein.“