Erstellt am 17. August 2016, 03:52

von Patrick Bauer

Kohfidischs Polzer: „So kann es nicht weitergehen“. Großer Ärger herrschte in Kohfidisch nach dem 2:3 in Rechnitz. Nicht wegen der Pleite, sondern wegen des Schiris.

Nächste Gesichtsverletzung. Die BVZ erreichte Kohfidischs Obmann Hans-Peter Polzer, als dieser mit seinem Sohn Hannes im Krankenhaus in Oberwart auf den Befund wartete. Wie Philipp Schuch vor wenigen Wochen, erwischte es auch Polzer im Gesicht. Foto: Archiv/Bauer  |  Archiv/Bauer

So ganz ist das „Werkl“ beim ASK Kohfidisch noch nicht angerannt. Auch wenn eine geschwächte Oberschützener Elf am Samstag mit 8:0 besiegt wurde, verlor man nur zwei Tage später in Rechnitz mit 2:3. Kein Problem, wie Obmann Hans-Peter Polzer befand: „Sie haben gute Konter gespielt und auch wenn ein Remis vielleicht nicht ungerecht gewesen wäre, haben sie sich den Sieg verdient.“

Viel mehr störte das Fidischer Oberhaupt die Leistung des Unparteiischen Paul Pethö, der laut Polzer einige schwere Vergehen nicht richtig ahndete. Polzer dazu: „So kann es nicht weitergehen. Harte Vergehen mit Ellbogen oder gestreckten Füßen werden einfach nicht geahndet und Pethö war schlichtweg überfordert. Wir haben mit Hannes Polzer, den es im Gesicht erwischte, und Philipp Schuch, der vor wenigen Wochen eine schwere Gesichtsverletzung ausfasste, schon den zweiten Spieler innerhalb kürzester Zeit. Das kann nicht sein. Mittlerweile überlege ich ernsthaft, ob ich nicht rechtliche Schritte dagegen einleite.“

Dabei kämpft man vor dem Spitzenspiel gegen Jennersdorf mit Personalproblemen. Der Obmann: „Das Problem ist, dass das Spiel für die Schiris viel zu schnell wurde und die Unparteiischen nicht mehr Herr der Lage sind. Ich möchte aber betonen, dass wir nicht wegen Pethö in Rechnitz verloren haben. Dennoch bin ich es leid, jede zweite Woche wegen Gesichtsverletzungen ins Spital fahren zu müssen.“