Oberdorf im Burgenland

Erstellt am 24. August 2016, 03:00

von Patrick Bauer

Moralischer Sieger? Der ASK Oberdorf!. Die späte und demnach auch bittere 1:2-Derbypleite in Olbendorf hakte die Elf von Georg Novak in Heiligenbrunn ab.

Immer wieder Aufstehen. Oberdorfs Cheftrainer Georg Novak (Foto) war nach dem 3:1 in Heiligenbrunn hoch zufrieden mit der Reaktion seiner Mannen auf die späte 1:2-Derbyniederlage in Olbendorf. Foto: Bauer  |  BVZ

Und natürlich war man gefrustet: So spät ein Nachbarschaftstreffen, welches durchaus zu den wichtigsten Spielen der Saison zählt, zu verlieren, ist nicht wirklich schön. Auch der Oberdorfer Anhang war nach dem 1:2 in Olbendorf, wo man die Gegentreffer erst in der 90. und 92. Minute bekam, gefrustet.

„Unsere Spieler mussten doch einiges einstecken“, berichtete Trainer Georg Novak die vergangene Trainingswoche in Oberdorf. Schnell wollte man das aus den Köpfen bekommen, aber der Wettergott meinte es in der Doppelrunde letzte Woche nicht gut mit der Oberdorfer Wiese und so blieb der Wunsch nach einer raschen Rehabilitation gegen Heiligenkreuz ein frommer Wunsch.

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Bis zum Sonntag musste man nun warten, um endlich Taten sprechen zu lassen. Heiligenbrunn hieß das nächste Ziel und für Novak war es auch kein leichtes Unterfangen, seine Kicker mental darauf vorzubereiten: „Wir wollten schon gegen Heiligenkreuz beweisen, dass wir es können, aber daraus wurde nichts. So blieb uns nichts anderes über, als zu warten.“

Wie seine Elf dann beim 3:1 agierte, war richtig stark. Erst ließ man wenig zu, um im richtigen Moment die entscheidenden Akzente zu setzen. „Es spricht nicht nur für den Charakter, sondern auch für die Einstellung und die Qualität. Ich glaube schon, dass wir gegenüber dem Vorjahr einen Schritt nach vorne gemacht haben“, sagte der Coach und blickte schon auf das Duell mit dem Aufsteiger aus St. Martin: „Wir wollen genau da ansetzen, wo wir zuletzt aufgehört haben.“