Erstellt am 01. April 2015, 08:56

von Patrick Bauer

Sinkender Dampfer in Großpetersdorf. Nach dem 1:5 im direkten Duell gegen Oberschützen schwinden in Großpetersdorf die Hoffnungen auf den Ligaerhalt.

Geht's Richtung 1. Klasse? Der SV Großpetersdorf ist dem Abstieg so nahe wie schon lange nicht. Nach dem 1:5 gegen Oberschützen muss auch die Qualitätsfrage gestellt werden, denn am Ende jubeln immer die Anderen. Jürgen Taus (rechts) kann es unterdessen nicht fassen, was derzeit alles schief läuft. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Dieses Ergebnis tat weh. Sehr weh. 1:5 hieß es am Samstagabend gegen Oberschützen. Der SV Großpetersdorf taumelt mehr denn je einem Abstieg in die 1. Klasse entgegen. Den Gegner hätte man bei eigenem Sieg mit in den Abstiegskampf ziehen können – so musste man ihn ziehen lassen und krebst mit Stinatz und Wiesfleck ganz unten in der Tabelle herum.

Schneller fand harte Worte

„Wir waren nach Schlusspfiff fast wie paralysiert“, so Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller. Was sind die Gründe für die Krise? Zum einen fehlt Qualität. Zum anderen sind scheinbar nicht alle bereit, alles in die Waagschale zu werfen. Genau das kritisierte Schneller, der harte Worte fand: „Ich glaube, dass in der zweiten Halbzeit nicht alle 100 Prozent gegeben haben. Das sollte im Abstiegskampf Pflicht sein.“

An diesem Wochenende geht es nun nach Kukmirn – immer ein heißes Pflaster für Großpetersdorf – und dann schon zum wegweisenden Kick Richtung Wiesfleck. Zumindest ein Erfolg ist praktisch ein Muss. Sonst wird‘s ganz düster. Schneller: „Wir werden das 1:5 intern aufarbeiten und in dieser Woche gewisse Dinge ansprechen.“

Sinkt der „SVG-Dampfer“? Noch nicht, einzig das Leck wird immer größer.