Erstellt am 04. Juli 2012, 00:00

400 Stunden Training. IRONMAN / Der Günsecker David Ringhofer nahm am Sonntag in Klagenfurt teil – mit Erfolg: Platz 363 von 2005 Startern!

VON DANIEL FENZ

Den Sieg beim Ironman Austria 2012 in Klagenfurt (3,8 Kilometer Schwimmen, 180,1 km Radfahren und 42,2 km Laufen) holte sich der Deutsche Faris Al-Sultan mit 8:11,31 Stunden.

Jubeln konnten aber auch andere. So erzielte etwa David Ringhofer aus Günseck einen großen Erfolg. Unter 2005 Startern beendete Ringhofer den Ironman mit der Zeit von 10:54,01 Stunden auf dem 363. Platz – Ringhofer sprach von einer großen Lebenserfahrung. „Wenn man will, dann kann man alles schaffen, was man sich vornimmt. Es ist nichts unmöglich.“ Erst vor zwei Jahren begann der Günsecker mit dem Rennfahren am Rad. „Ich verfolgte den Triathlon und Ironman im Fernsehen und im Internet.“

Ringhofer bekam bereits im  Vorjahr Lust auf Kärnten

Das Interesse nahm nicht ab, und so nahm sich Ringhofer im März 2011 privaten Schwimmunterricht in Wien. Er absolvierte vier Einheiten mit dem Trainer, eher er sich alleine auf seinen ersten Triathlon vorbereitete. Diesen bestritt Ringhofer im Juni 2011 am Stubenbergsee. Außerdem bestritt er den Podersdorfer Triathlon über die Halbdistanz. Dort benötigte er 5:15 Stunden. „Im vorigen Jahr verfolgte ich den Ironman in Kärnten live, einen Tag später meldete ich mich für den heurigen Bewerb an.“

Ringhofer trainierte rund 400 Stunden, mindestens zehn Stunden in der Woche ab Oktober 2011. „Als technischer Angestellter in Wien ließ es sich beruflich auch vereinbaren.“ 2013 wird er den Ironman 70.3 über die Halbdistanz in Angriff nehmen. „Ich nehme mir vor, in St. Pölten und Zell am See zu starten. Das sollte möglich sein.“

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