Erstellt am 17. September 2014, 10:43

von Patrick Bauer

Und plötzlich ist der Rhythmus weg. Nach den vielen Absagen hofft die gesamte Liga, dass am kommenden Wochenende plangemäß gekickt werden kann.

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Mit Eltendorf gegen Güssing konnte in der letzten Runde nur eine Begegnung plangemäß durchgeführt werden. Die starken Regenfälle ließen auf den Sportplätzen kein reguläres Spiel zu.

Dabei war das den Verantwortlichen überhaupt nicht Recht, denn erstens rückt ein Terminchaos immer näher - die Spiele können wohl erst nach der Hinrunde ausgetragen werden - und zweitens kommt man aus dem Rhythmus.

Trainingseinheiten statt dem Ernstfall

„Diese Absage war natürlich unangenehm, da wir zuletzt gut drauf waren“, sagte etwa Oberschützens Trainer Joachim Adorjan. „Das ist natürlich alles andere als ideal, aber wir können es nicht ändern“, erklärte Rechnitz Pressesprecher Michael Riedler.

Gegen den Regen ist einfach kein Kraut gewachsen und so wurden bei den Vereinen Trainingseinheiten beispielsweise am Kunstrasen oder am Trainingsplatz eingeschoben. „Schön langsam nervt es die Spieler, wenn sie nur trainieren und nicht spielen können“, so Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter.

Tenor in der Liga: Nur kein Regen mehr

So hofft die gesamte Liga, dass die Spiele am kommenden Wochenende durchgeführt werden können. „Wenn es nicht weiter regnet, gehen wir davon aus, dass wir gegen Güttenbach spielen können“, sagt Güssings Obmann Martin Muik und auch in Oberdorf wünscht sich Trainer Franz Konrad einen Kick gegen Heiligenkreuz: „Irgendwie wäre es wohl auch gegen Kukmirn gegangen, aber dann wäre der Platz komplett kaputt gewesen und das wollten wir nicht riskieren.“

Für den SV Stuben mit Trainer Bernhard Müller geht es jetzt gegen Kohfidisch: „Sie hatten einen Trainerwechsel und das macht die ganze Sache unangenehm für uns. Generell wollen wir zu Hause eine gute Leistung abrufen.“

„Das Wetter kann man nicht beeinflussen“

Richtungsweisend wird der Auswärtsauftritt des ASKÖ Stinatz in Oberschützen. Von einem „schweren Spiel“ geht Pressesprecher Dieter Faulend aus und Oberschützens Coach Adorjan erklärt: „Solche Spiele nimmt man sehr gerne locker. Das müssen wir in der Trainingswoche aus den Köpfen rausbringen und von einer engen Partie ausgehen.“

Der Tenor ist aber einhellig: Bitte nur kein Regen mehr, damit irgendwie gespielt werden kann. Aber wie sagte Wiesflecks Trainer Sandor Homonnai so schön: „Das Wetter ist eines der wenigen Dinge im Leben, die man nicht beeinflussen kann.“