Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Abstiegsgespenst spukt jetzt auch in Wolfau. 1. KLASSE A SÜD / Vorsprung auf Hannersdorf ist auf fünf Punkte geschrumpft. Gegen Goberling fehlt Stürmer Krajacic.

Beim SV Wolfau ist die Stimmung nach den Niederlagen gegen Hannersdorf, Mariasdorf und Badersdorf am Tiefpunkt. Eigentlich wollte sich die Rehberger-Truppe nach dem 3:0-Sieg über Buchschachen vor knapp einem Monat nach oben orientieren. Jetzt findet man sich aber im Abstiegskampf wieder. Der komfortable Vorsprung auf Schlusslicht Hannersdorf ist auf fünf Punkte geschrumpft.

Der Grund für den Rückfall ist offensichtlich: die Offensivschwäche der Wölfe. Zuletzt kamen noch kapitale Abwehrfehler hinzu. Trainer Harald Rehberger drückt es so aus: „Wer keine Tore schießt, kann kein Spiel gewinnen. Wenn man dazu noch tödliche Fehler macht, dann verliert man eben.“ Fakt ist jedenfalls, dass zwingende Torchancen fehlen.

Am Sonntag geht es gegen  den nächsten Nachzügler

Diesen Sonntag empfangen die Wolfauer mit Goberling den nächsten Nachzügler – ein schlechtes Omen also. Noch dazu fehlt bei Wolfau der kroatische Top-Scorer Nikola Krajacic mit der fünften Gelben Karte. „Niko wird im Sturm natürlich sehr stark abgehen“, bangt Rehberger, „er war der Einzige, der zuletzt Tore schießen konnte“.

Goberling geht gegen die angeschlagenen Wolfauer optimistisch in die Partie. „Wir sind guter Dinge. Das wird sicher ein interessantes Match“, sagt Obmann Rainer Hotwagner im Vorfeld.