Erstellt am 30. März 2016, 04:14

von Markus Gyaky

Adedojas verbaler „Ausraster“. Nach dem Duell zwischen Wolfau und Redlschlag leistete sich Sulaimon Adedoja ein Wortgefecht mit dem Schiri.

Sollte nicht sein, aber irgendwo auch menschlich: Sulaimon Adedoja entglitt nach dem 1:3 sein Gemüt. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

Der Kick zwischen Wolfau und Redlschlag erhitzte schon während der 90 Minuten die Gemüter und ging dann auch nach Schlusspfiff weiter. So hatte Schiri Mesut Avsar alle Hände voll zu tun, die Begegnung über die Bühne zu bringen.

Dennoch sahen sich die Wolfauer vor allem aufgrund der Gelb-Roten Karten für Andi Nunner in Minute 88 ungerecht behandelt. Nach Schlusspfiff verweilte der Unparteiische dann noch einige Zeit auf der Wiese und ging nicht sofort in die Kabine. Diese Chance ließ sich Wolfaus Ausnahmekönner Sulaimon Adedoja dann nicht entgehen, um Avsar die Meinung zu geigen.

Dieser reagierte eigentlich besonnen und zeigte nur Gelb und als sich Adedoja dennoch nicht einkriegte, Gelb-Rot. Wölfe-Trainer Roman Stelzer: „Ich bekam davon eigentlich wenig mit, da ich schon in der Kabine war. Ich weiß nur, dass der Schiri schon während dem Spiel arrogant herüberkam. Warum er aber nicht vom Platz ging, kann ich mir nicht erklären.“

Auch Redlschlags Obmann Michael Brenner kommentierte die Situation: „Wenn man zum Schiri ‚fuck you‘ sagt, lässt sich das keiner gern gefallen. Auch nicht nach Ende des Spieles. Meiner Meinung pfiff Avsar sehr korrekt.“