Erstellt am 29. Oktober 2014, 10:48

von Patrick Bauer

Allerheiligen-Ruhe? Nicht in der 2. Liga!. Trotz des spielfreien Samstags stehen am kommenden Wochenende einige brisante Begegnungen auf dem Programm.

Steil nach oben zur Winterkrone? Das ist das Ziel der Oberdorfer und Ivan Risonjic.  |  NOEN, Bauer
Die 2. Liga Süd nähert sich der Zielgeraden. Noch zwei, respektive drei Spieltage – einige Spiele werden noch nachgetragen – sind zu absolvieren. Dabei geht es sowohl an der Spitze als auch im hinteren Drittel extrem eng zu.

„Werden uns so teuer wie möglich verkaufen“

Vor gut zwei Wochen war die Welt beim SV Eltendorf schwer in Ordnung. Nur zwei Spiele später hat sich das Blatt ein wenig gedreht. Man steht zwar noch immer vorne, aber die Verfolger lauern auf einen weiteren Umfaller. Den darf man sich am Sonntag (11 Uhr) in Buchschachen unter keinen Umständen erlauben.

Man sollte gewarnt sein, denn Buchschachens Trainer Ludwig Tuba gibt die Marschroute vor: „Wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen.“

Nur drei Stunden später trifft Oberdorf auf Kohfidisch. Spitzenspiel – das sollte nach den letzten Ergebnissen klar sein. „Wir werden alles daran setzen, um vorne dabei zu bleiben“, sagt Oberdorfs Trainer Franz Konrad.

Derby in Kukmirn – Abstiegskampf für HSV

Mit dem SV Güssing tat sich in den letzten Wochen ein weiterer Konkurrent des SV Eltendorf hervor. Die Kocijan-Elf reist am Sonntag zum Derby nach Kukmirn. „Ewigkeiten“, sei das letzte Pflichtspiel laut Kukmirns Franz Hütter schon her. Ein Treffen der besonderen Art, auch für Güssings Obmann Martin Muik: „Wir wollen den Dreier. Scheinbar wird Eltendorf doch ein bisschen nervös.“

Diese Nervosität wollen auch die Allhauer am Freitag gegen Stuben ausnutzen. Man könnte vorlegen und die Konkurrenz unter Zugzwang bringen. Da hat Stubens Trainer Bernhard Müller aber etwas dagegen: „Wir wissen um unsere Qualität.“

Neben dem Titelkampf geht es auch unten heiß her. So empfängt Heiligenkreuz den SV Güttenbach. „Wir können gefährlich sein, nur müssen wir das immer wieder bestätigen“, so HSV-Coach Didi Schabhüttl und sein Pendant Jochen Keglovits meint: „Es wird sich zeigen, ob wir in diese Liga gehören.“