Erstellt am 10. September 2014, 08:08

von Patrick Bauer

Ärger über Sperre von Sütö. Trotz der Tabellenführung gibt es in Markt Allhau kaum Anlass zur Freude. Der Grund? Eine Sperre des Verteidigers.

Aufregung über Gelb-Rote Karte. Im Derby gegen Buchschachen sah Allhaus Laszlo Sütö (h.) wegen einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte. »Die war schon hart«, meinte damals auch Buchschachens Coach Ludwig Tuba.  |  NOEN, BVZ
Das ganze Szenario trug sich in der vergangenen Runde beim Derby zwischen Buchschachen gegen Markt Allhau zu. Die Gäste aus Allhau siegten mit 3:0 und mussten dennoch einen schmerzvollen Verlust erleiden, denn Leistungsträger Laszlo Sütö wurde nach einer vermeintlichen Schwalbe von Schiri Paul Pethö mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.

Musser: „Das ist eigentlich ein Witz“

Normalerweise muss ein Kicker dann für ein Spiel pausieren. Das war bei Sütö nicht der Fall: Weil der Legionär nicht den kürzesten Weg in die Kabine wählte und dazu auch noch eine (kleine) Kritik äußerte, wurde er für zwei Spiele gesperrt.

„Für ein Foul in 90 Minuten wird man zwei Spiele gesperrt. Das ist eigentlich ein Witz, was in der Liga immer wieder gepfiffen wird. Wir vom UFC sind nicht wirklich erfreut über das Verhalten einiger Unparteiischer“, meinte Allhaus Sektionsleiter Ewald Musser dazu.

Ziermann mit scharfer Kritik an Pethö

Auch andere Verantwortliche konnten dieser Vorgehensweise von Pethö nur wenig Positives abgewinnen. So erreichte die BVZ in der vergangenen Woche ein Brief des Sportlichen Leiters Norbert Ziermann, der Pethö auf das Schärfste kritisierte. Ziermann: „Die erste Gelbe Karte war zwar hart, aber die Zweite dann ein schlechter Witz. Damit wurde dem Spieler und dem UFC massiver Schaden zugefügt.“

Fehlen wird Sütö am Wochenende noch gegen Stinatz, während er im Schlager gegen Eltendorf wieder dabei sein wird. „Es ist nicht schön, wenn wir gewinnen und dann noch so angegangen werden“, erklärt Musser abschließend.