Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Als Tabellenführer will Güssing Fluch brechen. DERBYTIME / Kohfidisch ist der Angstgegner des SV Güssing, der diesmal aber als Spitzenreiter der große Favorit ist.

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VON ANDREAS KOLLER

GÜSSING - KOHFIDISCH, SAMSTAG, 18 UHR: Mehr als sechs Jahre ist es her, dass Güssing über einen Sieg gegen Kohfidisch jubeln durfte. Das Auftaktspiel der Saison 2005/2006 im August 2005 endete 2:1 für die Güssinger, die seither gegen Kohfidisch aber nicht mehr viel zu lachen hatten. Lediglich zwei Remis stehen in den letzten zehn Duellen zu Buche (siehe Infobox rechts).

Obmann Muik: „Jetzt  ist Kohfidisch fällig“

 

Diesmal spricht jedoch alles für einen vollen Erfolg der Güssinger. Die Truppe von Trainer Robert Antoni hat einen idealen Saisonstart hingelegt und führt mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen die Tabelle an. Bei Kohfidisch ist hingegen der Wurm drin. Erst einen Dreier konnte die junge Mannschaft einfahren. Zuletzt setzte es nach einer 1:2-Führung noch eine bittere 2:5-Heimschlappe gegen Marz.

GSV-Obmann Martin Muik ist angesichts des derzeitigen Höhenflugs seiner Truppe optimistisch, den Fluch gegen Kohfidisch zu brechen: „Am Samstag sind sie fällig“, ist er überzeugt. Beim letzten Aufeinandertreffen im Cup ging es schon recht knapp her, konnte sich Kohfidisch nur mit Glück 1:2 durchsetzen, „aber jetzt sind wir so weit, dass wir sie biegen“, meint Muik.

Güssing hat einen,  Kohfidisch zwei Gesperrte

 

Am Samstag müssen beide Vereine Stammkräfte ersetzen. Bei Güssing fehlt Rainer Willisits, der beim 3:1-Sieg in Wallern Gelb-Rot kassierte. Der angeschlagene Kevin Zinkl spielte am Sonntag erstmals wieder in der U23, könnte somit also wieder in den Kampfmannschaftskader rücken. Bei Kohfidisch ist die Personalsituation ziemlich angespannt, da Michael Wölfer und Sascha Krutzler gesperrt sind. Die zwei Routiniers Rene Nebl und Markus Szokasits, die gegen Marz fehlten, sind zumindest wieder mit an Bord. Kohfidisch-Coach Ingmar Spendier: „Bei uns ist zwar die Personaldecke recht dünn, wir wollen in Güssing aber zumindest eine Niederlage vermeiden.“