Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Am Freitag soll die Entscheidung fallen. Trainersuche / Noch immer gibt es beim SV Neuberg keinen neuen Chefcoach. Dieser soll nun am Freitagabend präsentiert werden.

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Von Patrick Bauer

Es zieht sich weiter hin beim SV Neuberg. Nachdem Trainer Karl Philipp in der letzten Woche seinen endgültigen Rücktritt zum Saisonende kundtat, befindet sich der Meister nun auf Trainersuche. Am Montagabend zu Redaktionsschluss war dabei noch keine Entscheidung gefallen. „Wir wollen schauen, dass wir bis Freitagabend bei unserem Zeltfest den neuen Trainer präsentieren“, verspricht Obmann Martin Konrad.

Joachim Steiner wohl  der Top-Kandidat

Vor allem ein Kandidat kristallisierte sich dabei heraus – Kukmirns Übungsleiter Joachim Steiner, seines Zeichen selbst langjähriger Regionalliga-Kicker und Wegbereiter für den Kukmirner Höhenflug in der abgelaufenen Saison. Steiner hält sich aber bedeckt: „Es gibt Gespräche, aber es ist nichts fix. Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen.“ Sportlich würde ihn der Aufstieg um zwei Klassen sicher reizen, aber: „Training ist Training – egal ob in der 2. Liga oder in der Regionalliga. Ich muss mir nichts mehr beweisen, auch wenn es sportlich eine Herausforderung wäre“, so der Kukmirner, der in der HAK-Stegersbach Lehrer und dort auch für den Fußballzweig mitverantwortlich ist. Es kursieren aber auch noch weitere Namen rund um den Sportplatz in Neuberg. Darunter befinden sich auch prominente Trainer wie Ivo Vastic oder Paul Gludovatz. Letzterer meinte am Montagabend auf die Frage, ob ihn schon jemand kontaktiert hätte: „Momentan nicht.“

Philipp soll mithelfen  — dieser lehnt ab

Neben der schwierigen Trainersuche versucht das Oberhaupt auch, Ex-Trainer Karl Philipp eine weitere Tätigkeit in Neuberg in einer anderen Funktion schmackhaft zu machen. „Ich hoffe, dass Karl dem Verein erhalten bleibt“, so Konrad. Dieser lehnt aber derzeit ab: „Das ist überhaupt kein Thema.“ Weiters fehlt dem Erfolgstrainer eine wirkliche „Philosophie. Es wäre extrem wichtig, wenn man eine gemeinsame Linie finden würde. Nur so weiter tun und irgendwie hoffen, dass es gut geht, wird auf Dauer nicht mehr funktionieren.“

Einer der Kandidaten: Joachim Steiner aus Kukmirn.Bauer