Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Auf das Stockerl gefahren.

SNOWBOARD / Die Sulzerin Julia Dujmovits erzielte beim Weltcup-Parallelriesenslalom im italienischen Valmalenco Rang drei.

VON JOSEF FRISCH

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung auf neuem Material bei den österreichischen Meisterschaften ging Burgenlands Snowboardstar mit viel Selbstvertrauen in den Parallelriesenslalom in Valmalenco. Souverän zog Dujmovits in das Finale der besten 16 ein.

Das Achtelfinale gegen die Italienerin Corinna Boccacini entschied sie mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung locker für sich. Im Viertelfinale wartete die Niederländerin Nicolien Sauerbreij. „Im ersten Run bin ich nicht wirklich in den Lauf reingekommen und so bekam ich die Penaltyzeit von eineinhalb Sekunden aufgebrummt“, weiß die 23-Jährige zu berichten. Doch im zweiten Lauf kämpfte sich die Sulzerin an die Niederländerin heran und mit 24 Hundertstel Vorsprung schaffte sie den Aufstieg ins Halbfinale.

Zweimal holte Dujmovits  die Penaltyzeit auf

Dort wartete mit der Russin Ekaterina Tudehesheva die dominierende Snowboarderin dieser Saison. Bereits in Führung liegend, verkantete Dujmovits und kam spektakulär zu Sturz. Eine schmerzende Schulter und ein gewaltig brummender Kopf ließen ihr dann im Rerun gegen die spätere Siegerin keine Chance. Aber erstmals in dieser Saison stand Julia Dujmovits in einem kleinen Finale. Gegnerin war die Kanadierin Caroline Calve.

Im ersten Lauf musste sie abermals in den Schnee und die Penaltytime hinnehmen. Im Rerun kämpfte sich Julia zurück ins Rennen und es gelang ihr zum zweiten Mal an diesem Tag, die Penaltyzeit von 1,5 Sekunden aufzuholen. Nach einem Fotofinish stand sie endlich auf dem Siegespodest. Die Freude wurde nur von einigen kleinen Blessuren getrübt, die Dujmovits aus Valmalenco mitnahm.

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