Erstellt am 02. November 2011, 00:00

„Auf Sicht braucht es einen zweiten Stürmer“. TORGARANT / Kevin Pfeifer mischt weiter die Burgenlandliga auf. Sein Trainer glaubt, dass ein Nebenmann gut tun würde.

 |  NOEN
VON PATRICK BAUER

Es läuft weiter blendend für den Jennersdorfer Stürmer Kevin Pfeifer. 13 Einsätze, 14 Tore und die Führung in der Torschützenliste der Burgenlandliga. Egal ob mit dem Kopf, mit links oder rechts, Pfeifer trifft mit jedem Körperteil. In der Aufstiegssaison noch ein wenig im Schatten vom damaligen Kaltenbrunner Jochen Hafner (Anm. 33 Tore 2010/11), netzt der Steirer eine Klasse höher fast nach Belieben.

Auch in Jennersdorf war das so nicht abzusehen, Sektionsleiter Johann Knaus: „Eigentlich hat keiner erwartet, dass er so viele Tore macht. Aber wir haben auch nicht erwartet, dass wir so viele Punkte haben werden.“ Zum Auftritt von Pfeifer in Neuberg sagt Knaus: „Unser Schütze vom Dienst hat wieder zugeschlagen. Er hat das Spiel für uns entschieden. Kevin hat einfach die Qualität.“

Trainer Johann Pigel lobt  die guten Außenspieler

 

In der letzten Rückrunde stockte der Motor des großen Angreifers ein wenig. Nach einem guten Herbst 2010 mit zehn Treffern lief das Frühjahr für Pfeifer trotz Aufstieg nicht ganz nach Wunsch. Nur acht Tore gelangen dem ehemaligen Unterlammer und Fürstenfelder. Deshalb bemühte sich Jennersdorf im Sommer um einen Angreifer. Man wollte die Last auf weitere zwei Schultern verteilen. Wunschkandidat Hafner sagte ab. So blieb nur Pfeifer, der groß aufspielt, Trainer Johann Pigel sagt aber: „Kevin profitiert davon, dass wir mit Philipp Mayer, Stefan Deutsch oder Krisztian Kulcar gute Außenspieler haben, die Druck erzeugen. Ich glaube aber, dass er mit einem zweiten Stürmer noch besser werden würde.“ Das Problem sieht Pigel darin, dass Pfeifer der einzig etatmäßige Stürmer im Kader ist, Philipp Deutsch agiert meist hängend und Allrounder Kulcar ist im Mittelfeld stärker. Pigel: „Wenn wir konstant Landesliga spielen wollen, brauchen wir vorne zwei Qualitätsspieler.“