Erstellt am 14. September 2011, 00:00

Aufpassen auf Fekete. REGIONALLIGA OST / Stegersbach reist am Wochenende nach Amstetten. Der Trainer, Kurt Jusits, hofft auf mehr Stabilität.

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VON PATRICK BAUER

AMSTETTEN SKU - SV STEGERSBACH, FREITAG, 19.30 UHR. Nach der spielfreien Woche aufgrund der Inline-Skaterhockey Europameisterschaft, treffen die Kicker des SV Stegersbach am Freitag auf Amstetten.

Die Niederösterreicher sind wie die Jusits-Mannen ein Aufsteiger. „Sie sind ebenfalls angekommen“, meint Stegersbachs Trainer Kurt Jusits. Er beobachtete die Elf aus dem größten Bundesland beim Auswärtssieg in Sollenau. Folgendes sah der Chefcoach bei der Spionagetour: „In der ersten Halbzeit waren sie sehr stark, vor allem über die rechte Seite. Es wird eine verdammt schwierige Aufgabe.“ Aufpassen muss man vor allem auf den Führenden der Schützenliste in der Regionalliga Ost, Robert Fekete. Der netzte in sechs Partien ebenso oft. Jusits: „Ein guter Stürmer, der sehr torgefährlich ist.“ Aber nicht nur vor Fekete warnt Jusits, „auch Eldar Topic ist sehr gefährlich“. Dieser ist vielen Fußballfans sicher noch ein Begriff, spielte er doch unter anderem beim SV Mattersburg, bei Rapid und lief dann auch für die Austria in der Bundesliga ein. Im letzten Jahr kickte er noch bei der Vienna und nun streift er das Dress in Amstetten über.

4-4-2-System bleibt auch  in Amstetten bestehen

 

In der letzten Woche wollte der Trainer an der Feinabstimmung arbeiten, dies gelang nicht ganz nach Wunsch. „Wir hatten unter der Woche leider drei kranke Spieler, deshalb war es nicht gerade einfach“, sagt Jusits und fügt an: „Weiters ist Paul Oswald zum Bundesheer eingerückt. Dennoch haben wir nicht schlecht gearbeitet.“ Die Personalsituation hat sich ein wenig entspannt. So wird in Amstetten nur Ivan Barnjak aufgrund einer Schambeinentzündung sicher fehlen. Auch Christoph Witamwas ist fraglich, aber es besteht Hoffnung. „Es ist keine wirkliche Verletzung, aber sein Knie schwillt immer an und er bekommt Flüssigkeit hinein. Ich hoffe, dass er spielen kann“, so Jusits. Bei der Aufstellung wird sich nicht viel ändern. Jusits will auch auswärts am 4-4-2-System festhalten. „Unserer Stärke mit den zwei Stürmern Pinheiro und Ivan Kovacec werden wir uns nicht berauben. Dennoch wollen wir aus einer gesicherten Defensive beginnen und ich hoffe, dass wir uns stabilisieren werden. Nicht wie bei den Admira Amateuren zu Beginn“, sagt Jusits.

Das Ziel für die Auswärtspartie ist laut Obmann Karl Krammer „ein Punkt“, mit dem könnte man auch sicher leben. Es wäre ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt.