Erstellt am 24. Juli 2013, 00:00

Aus im Halbfinale. Junioren-EM / Die Pinkafelderin Nicole Prenner verpasste beim Speerwurf den Sprung ins Finale und landete in Italien letztlich auf Platz 19.

Vor dem Abflug. Pinkafelds Bürgermeister Kurt Maczek (Mitte) überreichte Nicole Prenner und Betreuer Werner Ulreich (v.l.) die neuen Trainingsgeräte. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Von Daniel Fenz

LEICHTATHLETIK / Nicole Prenner kam bei der Junioren-EM in Italien bei den Probewürfen noch über die 50-Meter-Marke. „Aber drei Versuche sind einfach schnell vorbei“, resümierte Trainer Werner Ulreich. Der zweite Wurf wurde als ungültig gewertet, obwohl er der Weiteste war. „Als kleines Trostpflaster kann sie wirklich stolz auf sich sein.“

Nächste Möglichkeit schon am Wochenende 

„Immerhin hätte sie mit der Weite von 53,12 Metern den vierten Platz bei der Europameisterschaft erreicht.“ Die Südburgenländerin nimmt es gelassen. „Die nächste Möglichkeit, mein Talent unter Beweis zu stellen, kommt schon bald“, meinte Nicole Prenner. Sie startet am Wochenende bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft in Feldkirch (Vorarlberg), wo sie sich im Speerwurf und beim Kugelstoßen eine Medaille ausrechnet.

Auch wenn es bei der EM nicht klappte: Dass die Gemeinde Pinkafeld stolz auf Prenners Erfolge ist, zeigt sich auch daran, dass sich die Stadtverwaltung spontan bereit erklärte, sie und das Athletik-Team Pinkafeld zu unterstützen. Nicole Prenner übernahm vor ihrem Abflug nach Rieti (Italien) stellvertretend für alle Nachwuchssportlerinnen das Wettkampf- und Trainingsgerät in Empfang.